Tochter von Kung-Fu-Legende Bruce Lee verklagt Restaurant-Kette

| Gastronomie Gastronomie

Die Tochter der Kung-Fu-Legende Bruce Lee hat eine beliebte Restaurantkette in China verklagt, weil sie aus ihrer Sicht unrechtmäßig mit dem Bild ihres Vaters Werbung mache. Shannon Lee fordert 210 Millionen Yuan, umgerechnet 27 Millionen Euro, Schadenersatz. Ein Gericht in Shanghai hat den Fall angenommen. Die Fast-Food-Kette «Zhen Gong Fu», übersetzt so viel wie «Echtes Kung Fu», zeigte sich «verblüfft», wie es in einer Freitag vorliegenden Erklärung im Kurznachrichtendienst Weibo hieß.

Chinas Handelsmarkenamt habe 2004 nach strenger Prüfung mehrere Markenzeichen genehmigt. «Wir benutzen sie seit 15 Jahren», ließ «Zhen Gong Fu» wissen, das 600 Restaurants in China betreibt. Die Urheberrechte seien vor Jahren bereits angezweifelt worden. Doch habe kein Verstoß festgestellt werden können. Die Kette wirbt mit einem Bild eines schwarzhaarigen Mannes in gelbem Pullover in Kung-Fu-Pose, der Lee ähnlich sieht. Der sino-amerikanische Hollywood-Star war eine Ikone des Kampfkunstfilms und starb 1973 im Alter von 32 Jahren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.

Napoli on the Road in London führt die Rangliste 50 Top Pizza World 2026 vor Una Pizza Napoletana in New York und Confine in Mailand an. Pizza Zulu in Fürth erreicht als einziger deutscher Betrieb Platz 33.

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.