Top-100-Clubs: Kölner Bootshaus bester deutscher Club – Berghain rutscht ab, Ibiza gewinnt

| Gastronomie Gastronomie

Der Kölner Club «Bootshaus» befindet sich in der Rangliste der angeblich 100 besten Clubs der Welt erneut in der Spitzengruppe. Er landete 2023 auf Platz sechs der Top-100-Clubs, wie das «DJ Mag» mitteilte. Beim Voting des Fachmagazins entschied Köln auch wieder das innerdeutsche Duell für sich: Das Berliner «Berghain» landete nur noch auf Platz 16 (minus 4).

Das «Watergate» in Berlin verlor drei Plätze (nun Position 38), der «Tresor» sogar 22 Plätze (nun auf Rang 72). Bester Club der Welt ist der Liste zufolge zum zweiten Mal in Folge das «Hï Ibiza».

«Fast 700 000 Menschen haben 2023 beim DJ-Mag-Top-100-Clubs-Voting abgestimmt und Ibizas Club-Szene erneut nach oben gewählt», berichtete das Magazin. «Die USA und vor allem auch der asiatische Raum haben ebenfalls sehr gut abgeschnitten – Deutschlands Clubs hingegen verlieren alle an Boden, auch wenn das "Bootshaus" weiterhin in den Top 10 ist.»

Das Land mit den meisten Clubs in den «DJ Mag»-Top-100 sind erneut die USA: «Die Anzahl der amerikanischen Clubs stieg von 16 auf 19.» Großbritannien habe neun Clubs auf der Liste. Als Kontinent führe Europa mit 44 Clubs das Voting an, habe 2023 jedoch fünf weniger im Ranking als im vergangenen Jahr. «Südamerika ist mit insgesamt 10 Clubs vertreten, wobei sechs in Brasilien beheimatet sind.»

Die meisten Neueinsteiger kommen laut Magazin aus Asien: «Indonesien bringt zwei neue Clubs auf die Liste, und es gibt je einen aus Japan, Thailand und den Vereinigten Arabischen Emiraten.»

Zwei Clubs sind in Afrika: das «Muze» in Kenias Hauptstadt Nairobi (Platz 82) und das «And» (Platz 96) im südafrikanischen Johannesburg. Aus Australien ist der Club «Home Sydney» (Platz 79) vertreten.

Während das internationale Top-100-Clubs-Voting des «DJ Mag» vor Corona oft schon im Frühjahr veröffentlicht wurde, geschah dies 2021 erst im August und 2022 Ende Juni. Diesmal wurde es nun Ende Mai veröffentlicht. In vielen Ländern lag das Clubleben während der Pandemie monatelang brach und erholte sich erst langsam wieder.

Die Top 20 der «DJ Mag»-Top-100-Clubs:

  • 01: Hï Ibiza, Spanien (+-0)
  • 02: Printworks, London, UK (+2)
  • 03: Green Valley, Camboriu, Brasilien (+-0)
  • 04: Echostage, Washington, USA (-2)
  • 05: Ushuaïa, Ibiza, Spanien (+1)
  • 06: Bootshaus, Köln, Deutschland (-1)
  • 07: Amnesia, Ibiza, Spanien (+-0)
  • 08: Avant Gardner & The Brooklyn Mirage, New York City, USA (+8)
  • 09: The Warehouse Project, Manchester, UK (-1)
  • 10: Zouk, Singapur (-4)
  • 11: Papaya, Zrce, Kroatien (-1)
  • 12: Laroc Club, Valinhos, Brasilien (-3)
  • 13: Illuzion, Phuket, Thaliand (+2)
  • 14: Exchange LA, Los Angeles, USA (-3)
  • 15: One Third, Peking, China (+2)
  • 16: Berghain, Berlin, Deutschland (-4)
  • 17: Fabric, London, UK (-4)
  • 18: Play House, Chengdu, China (+1)
  • 19: Motion & Marble Factory, Bristol, UK (+1)
  • 20: Culture Club Revelin, Dubrovnik, Kroatien (+2)

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.