Übernahmekampf um Just Eat verschärft sich - Bieter erhöhen Offerten

| Gastronomie Gastronomie

Der Übernahmekampf um den britischen Essenslieferdienst Just Eat geht in die nächste Runde. Beide Interessenten erhöhten ihre Angebote. Die Naspers-Tochter Prosus erhöhte ihre Offerte erneut. Der Preis belaufe sich auf 800 Pence je Just-Eat-Aktie in bar, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung an die Londoner Börse mit. Damit werde Just Eat mit etwa 5,5 Milliarden Pfund (knapp 6,5 Mrd Euro) bewertet. Dieses Angebot sei endgültig, eine weitere Erhöhung werde es nicht geben.

Der Vorstand von Just Eat hatte die vorangegangene Offerte von 740 Pence vor gut einer Woche abgelehnt. Das Unternehmen favorisiert weiter eine Fusion mit der Lieferando-Mutter Takeaway.com. Bereits im August hatten sich die beiden Unternehmen auf einen Zusammenschluss geeinigt.

Takeaway.com legte am Donnerstag kurz darauf ebenfalls nach und übertrumpfte Prosus - allerdings soll hier die Übernahme weiterhin per Aktientausch stattfinden. Takeaway.com bietet nun je Just-Eat-Aktie etwa 0,12 eigene Papiere an. Das entspreche einem Wert von 916 Pence je Just-Eat-Aktie, hieß es. Auch Takeaway.com kündigte an, das Angebot nicht weiter erhöhen zu wollen. Zudem wurde die Mindestannahmequote von 75 Prozent auf eine einfache Mehrheit (50 Prozent plus eine Aktie) gesenkt. Die Annahmefrist wurde auf den 10. Januar 2020 verlängert. Gleiches gilt für die Prosus-Offerte. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.