Umfrage: An Weihnachten gehen Gäste gerne in neue Restaurants

| Gastronomie Gastronomie

Der Online-Reservierungs-Service Bookatable hat knapp 1.200 Restaurantgäste aus dem deutschsprachigen Raum danach gefragt, wo sie die Weihnachtsfeiertage am liebsten kulinarisch verbringen. Das Ergebnis: Die Mehrheit geht am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag gerne ins Restaurant – und zwar nicht unbedingt in das Stammlokal.

Beliebte Gründe für den weihnachtlichen Restaurantbesuch

Während der Festtage ist der Restaurantbesuch beliebt und das am vor allem am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Online-Reservierungs-Services Bookatable. Nur 7 Prozent gehen auch an Heiligabend gerne ins Restaurant. 40 Prozent essen am 24. Dezember am liebsten traditionell zu Hause, bei der Familie oder bei Freunden.

53 Prozent der Umfrageteilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gehen während der Feiertage gerne ins Restaurant und das aus mehreren Gründen: Ein Drittel der Befragten bevorzugt den Restaurantbesuch mit der gesamten Familie, da das Restaurant einen Ort bietet, an dem alle zusammenkommen können, aber keiner die ganze Vorbereitungsarbeit hat. 12 Prozent geben an, dass sie spezielle oder aufwendige Gerichte nicht selbst zubereiten können oder finden deren Zubereitung als zu aufwendig. Für 7 Prozent spielt auch die Atmosphäre eine große Rolle, denn diese empfinden sie im Restaurant als festlicher und daher passend für die Festtage. 8 Prozent feiert nicht im Kreis der Familie, sondern mit dem Partner oder guten Freunden. Sie gehen dann lieber aus, als zu Hause zu bleiben. Für die 3 Prozent der Befragten, die während der Feiertage ganz allein sind bietet das Restaurant ebenfalls eine schöne Alternative, um unter Menschen zu sein.

An Weihnachten sind Gäste offen für Neues

Die Mehrheit der befragten Gäste probiert an den Feiertagen auch gerne Neues aus. So besuchen 30 Prozent der Umfrageteilnehmer, die an den Festtagen ins Restaurant gehen, häufig neue beziehungsweise andere Restaurants. Weitere 24 Prozent der Befragten probieren jedes Jahr neue Lokale aus. Lediglich 11 Prozent hält an der Tradition fest und besucht in jedem Jahr das gleiche Restaurant.

Bei Dekoration und Trinkgeld großzügig

83 Prozent der befragten Restaurantgäste findet, dass das Lokal weihnachtlich dekoriert sein sollte. Für 37 Prozent der Gäste darf es auch gerne ein bisschen mehr Dekoration als sonst sein. 46 Prozent mögen es dagegen dezenter und nicht all zu überladen. 10 Prozent geben an, dass für sie Weihnachtsdekoration keine wichtige Rolle spielt. Hauptsache das Ambiente stimmt, egal ob weihnachtlich oder nicht. Weitere 7 Prozent sagen, dass ihnen der Festschmuck im Lokal egal ist. Gut ein Drittel ist übrigens in der Weihnachtszeit bei der Trinkgeldvergabe spendabler. 21 Prozent der Gäste sagen, dass sie oft mehr Trinkgeld geben und weitere 11 Prozent geben an, dass sie besonders während der Weihnachtsfeiertage großzügiger sind. Die Mehrheit (67 Prozent) macht hier keinen Unterschied und gibt wie gewohnt Trinkgeld.

Silvesterbuffets spaltet die Restaurantgäste

42 Prozent der Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besuchen gerne Lokale, die ein festliches Buffet inklusive Silvesterparty anbieten und haben auch schon einmal in solch einem Rahmen gefeiert. Die andere Hälfte der Umfrageteilnehmer gefällt diese Art von Restaurantbesuch zu Silvester weniger. „Die Festtagszeit ist ein sehr stressige aber gewinnbringende Periode in der Gastronomie. Menü Angebote, die die Gäste vorab aussuchen und reservieren können, bringt Gastronomen den Vorteil besser zu planen und insbesondere bei einem sehr gut besuchten Restaurant etwas Entlastung“, so Thomas Bergmann, Regional Director DACH.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen schweren Bandendiebstahls hat die Münchner Polizei Wohnungen und Spinde von Mitarbeitern des Spatenhauses an der Oper durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen 50 Tatverdächtige auch aus der Belegschaft des Restaurants.

McDonald’s hat im ersten Quartal 2026 Umsatz und vergleichbare Verkäufe gesteigert. Das Unternehmen meldet Wachstum in allen Geschäftssegmenten sowie höhere Systemumsätze weltweit.

Schnittverletzungen führen in der Gastronomie zu durchschnittlichen Ausfallzeiten von über einer Woche pro Vorfall. Die BGN informiert über die korrekte Auswahl, Pflege und Lagerung von Handmessern zur Vermeidung von Arbeitsunfällen.

Der Michelin Guide Belgien und Luxemburg 2026 ist in Antwerpen vorgestellt worden. Zwei Restaurants erhielten neu zwei Michelin-Sterne, zehn weitere wurden erstmals mit einem Stern ausgezeichnet.

Gordon Ramsay hat die Servicegebühr in seinem Londoner Restaurant Lucky Cat für saisonale Menüs auf 20 Prozent erhöht. Medienberichte und Stimmen aus der Branche verweisen auf eine breitere Debatte über Trinkgeld, Löhne und Preisgestaltung in der Gastronomie.

Ein Dönerfirma-Chef sah sich in einem David-gegen-Goliath-Streit schon als Sieger, doch nun kommt es doch zum Schulterschluss mit dem Fast-Food-Riesen KFC. Ein bekannter Schauspieler wirkte daran mit.

Das internationale Festival Pizza Village feiert Ende Mai 2026 seine Deutschlandpremiere im Berliner Napoleon Komplex. Zehn Pizzerien aus Italien präsentieren dort neapolitanische Pizzakultur und Handwerk bei freiem Eintritt.

Das Boutiquehotel Sonne Küsnacht-Zürich eröffnet am 10. Juni 2026 das neue Restaurant Pavillon. Das Restaurant entstand nach Angaben des Hotels aus der früheren „Sonnengalerie“, die gemeinsam mit Küchel Architects neu gestaltet wurde.

Pressemitteilung

Viele Gastronomiebetriebe nutzen Spülmaschinen im Standardprogramm – oft mit unnötig hohem Energie- und Wasserverbrauch. EcoPilot von Winterhalter setzt auf KI, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. So sinkt der Energieverbrauch um bis zu 17 %, CO₂ wird reduziert und Ressourcen geschont – ohne Einbußen bei Hygiene oder Spülergebnis.

L’Osteria eröffnet im Sommer das erste Restaurant in Dänemark und setzt damit die internationale Wachstumsstrategie fort. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner plant das Unternehmen mittelfristig den Aufbau von bis zu 15 Standorten.