Verdachtsfall: München überprüft Wiesnwirte

| Gastronomie Gastronomie

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll das Löwenbräuzelt auf dem Oktoberfest im vergangenen Jahr zu wenig Pacht gezahlt haben, da der Umsatz nicht vollständig gemeldet wurde. Wie die SZ berichtet, soll es sich dabei um einen sechsstelligen Betrag handeln, der nicht angeblich nicht abgeführt wurde. Nun werde die Stadt wahrscheinlich auch die anderen Zelte überprüfen. 

Ludwig Hagn bestätigte laut SZ die Überprüfung seines Zelts. Hagn sagte, dass er selbst schon im Februar die Stadt um Überprüfung der neuen Abgabe gebeten habe, um sicher zu gehen, dass alles korrekt sei. Im Sommer hätte die Stadt München dann Unterlagen verlangt. Alles was gefordert war, habe er eingereicht und nie versucht, die , die Stadt zu hintergehen, sagte Hagn und fügte hinzu: „Ich mach mir doch mein eigenes Geschäft nicht kaputt.“ Ludwig Hagn ist Ex-Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband und seit einem halben Jahrhundert Wiesnwirt. Es gebe aber noch kein endgültiges Ergebnis und keine Nachforderung, so der Hagn. Auch er wünsche sich eine Aufklärung und ordnungsgemäße Abwicklung, schließlich wolle er der Stadt nicht schaden. Wo der Fehler gelegen haben könnte, lasse sich bisher aber nicht genau sagen. 

Die Unstimmigkeiten seien bei stichprobenartigen Nachprüfungen durch einen beauftragten Wirtschaftsprüfer aufgefallen. Der gemeldete Umsatz hätte demnach um mindestens zwei Millionen Euro unter dem realen Umsatz gelegen., schreibt die Süddeutsche. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.

Pincho Nation eröffnet Mitte Juni einen neuen Standort in Karlsruhe. Es ist der erste Restaurantbetrieb der Marke in Deutschland, der von einem Franchise-Partner geführt wird.

Der Gastronom Giovanni Massimino hat in Hamburg-Uhlenhorst ein neues Lokal eröffnet, das italienische Speisen mit einem Barkonzept verbindet. Entgegen der Namensgebung steht keine heiße Schokolade auf der Karte.

Finland startet die Kampagne Finland’s Official Tasting Table, bei der Interessierte an exklusiven Degustationsmenüs in Lappland sowie an der Küste teilnehmen können. Die Auswahl der 16 Gäste erfolgt über ein Bewerbungsverfahren bis Juni 2026.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Der Gastronomiekritiker und Journalist Jürgen Dollase hat die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung beendet. Wie Dollase mitteilte, habe er die Zusammenarbeit „fristlos gekündigt“.