Virtual Kitchen mit 20 Millionen Dollar Finanzierung

| Gastronomie Gastronomie

Fast sieben Monate nach Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich der Fahrdienstvermittler Uber weitgehend in ein Lebensmittel-Lieferunternehmen verwandelt. Ehemalige Uber-Mitarbeiter haben unterdessen einen anderen Weg gefunden, um von den dramatischen Veränderungen im Gaststättengewerbe zu profitieren.

Virtual Kitchen, ein von zwei ehemaligen Uber-Führungskräften gegründetes Start-Up, hat laut CNBC 20 Millionen Dollar an frischem Kapital eingesammelt. Das Unternehmen bietet die Einrichtung von Großküchen an, die für die Lieferung von Speisen ausgelegt sind. Dies soll es Restaurants ermöglichen, die Speisen ohne die Kosten eines Gastraums an die Kunden zu bringen.

Das Unternehmen wurde 2018 von CEO Ken Chong und Matt Sawchuk gegründet. Chong war zuvor als Produktmanager für das Marktplatzgeschäft von Uber tätig, Sawchuk war Gruppenmanager bei Uber Eats.

Die Partner treten gegen ihren ehemaligen Chef an. Travis Kalanick, der bis zu seiner Entlassung 2017 CEO von Uber war, ist der Gründer von Cloud Kitchens, das im vergangenen Jahr angeblich 400 Millionen Dollar aus dem öffentlichen Investitionsfonds Saudi-Arabiens eingesammelt hat. 
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.