Vize-Meister bei Pommes-WM - Deutschland frittiert knapp am Titel vorbei

| Gastronomie Gastronomie

Es gibt tatsächlich eine Pommes-Weltmeisterschaft. Diese fand unlängst zum zweiten Mal im französischen Arras statt. Thomas Herzlieb und Dennis Lindner von der Gastro-Kette Frittenwerk waren für Deutschland am Start und wurden Vize-Weltmeister.

Offiziell heißt die Pommes-WM „Championnat du Monde de la Frite“. Das deutsche Pommes-Team ging mit einer typisch deutschen Kombination an den Start. Es gab eine Soulfood-Poutine serviert. Als Basis dienten Fritten aus Agria-Kartoffel, darauf geräucherte Mayo, sous-vide gekochten und geflämmten Lauch, krossen Speck und ein paniertes und frittiertes Wachtel-Ei. Die Kombination von Kartoffel, Lauch, Speck und Ei kenne man eben in ganz Deutschland in verschiedenen Formen, zum Beispiel als Suppe oder als Auflauf.

Eineinhalb Stunden hatten die Köche Zeit, um ihr Pommes-Werk zu kochen, dann wurde serviert. Die Jury entschied sich dann dafür die Deutschen auf den zweiten Platz zu haben. Im nächsten Jahr wollen Herzlieb und Lindner wieder antreten und Pommes-Weltmeister werden.

2014 hat die aus Düsseldorf stammende Gastronomie-Kette Frittenwerk ihre erste Filiale in Bilk eröffnet. Insgesamt betreibt Frittenwerk mittlerweile 42 Filialen in ganz Deutschland. Das 43. Restaurant wird im Oktober in Dresden eröffnet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Anzeige

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.

Die Partnerschaft zwischen der Alten Oper Frankfurt und Kuffler bleibt langfristig bestehen: Nach einer Ausschreibung wurde der Gastronomie-Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2037 verlängert.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das das soziale Leben vor Ort leide darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

«Redo» hat es mit seinen XXL-Restaurants zu lokaler Berühmtheit gebracht. Seit einiger Zeit startet der Gastronom als Influencer durch. Über einen Nimmermüden mit einem bescheidenen Traum.

Mit Tim Mälzer und Lukas Mraz bewirbt WienTourismus die kulinarische Vielfalt der österreichischen Hauptstadt. Die Kampagne ist Vorbote für das Themenjahr 2026 und rückt sowohl die klassische Wirtshauskultur als auch die Sterne-Gastronomie in den Fokus.