Vom Sternekoch zum Schafhirten: Boris Rommel in ARD-Doku

| Gastronomie Gastronomie

Schafe melken statt Sterne-Menüs zubereiten, Käseküche statt Haute Cuisine: Der Zwei-Sterne-Koch Boris Rommel aus dem Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe hat für die ARD-Doku „Am Pass – Geschichten aus der Spitzenküche“ den Arbeitsplatz getauscht. ,

In der beliebten Serie präsentiert sich der 37-jährige Rommel nicht nur als außergewöhnlicher Vertreter seiner Zunft an Herd und Pass – der Schnittstelle zwischen Küche und Service – seines Gourmet-Restaurants „Le Cerf“.

Vom Koch zum Schafhirten und Käser

Boris Rommel – der Mann mit Markenzeichen Mütze und Tattoos – wird für das TV-Publikum zum Azubi einer Hohenloher Schäferei und Käserei. Als Hauptdarsteller einer Folge der zweiten Staffel verwandelt sich der Koch des Jahres 2022 vom Kulinarik-Künstler zum Schafhirten und Käser. Dabei macht er nicht nur als talentierter Melker, sondern auch als Hirte und bei der Käseproduktion eine gute Figur.

„Das Ganze hat einen Riesenspaß gemacht und ich konnte spannende Einblicke in das Käserhandwerk auf dem Schafhof Jauernik in Bretzfeld gewinnen. Bei aller Begeisterung: An das frühe Aufstehen konnte sich Rommel nur schwer gewöhnen – das Melken beginnt bereits um 5.00 Uhr.      

Alle sechs Folgen sind ab dem 22. Dezember 2022 in der ARD Mediathek. Die Sendung „Am Pass“ mit Boris Rommel wird am 7. Januar 2023 um 17.00 Uhr im SR-Fernsehen ausgestrahlt.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.

Frank Buchholz übergibt sein Mainzer Bootshaus zum 1. September an das Gastronomieunternehmen Cuisyn. Küchenchef Lucas Kriesel und Betriebsleiter Slim Ennakhla bleiben im Restaurant und übernehmen Verantwortung für den Betrieb.

Hackbällchen in Tomatensoße im Sternerestaurant: Das Berliner Nobelhart & Schmutzig serviert Polpette nach einem Familienrezept. Das Gericht ist Teil der Reihe „Wir kochen Heimat“.

Die schwedische Gastronomiekette Pincho Nation kündigt für 2027 die Eröffnung eines neuen Standorts in Lübeck an. Das Unternehmen mietet dazu ein denkmalgeschütztes Bürgerhaus in der Innenstadt und setzt seine Expansion in Norddeutschland fort.

Die Berliner Traditionsmarke Rogacki soll zunächst mit einem Kochbuch zurückkehren. Die Crowdfunding-Kampagne stößt auf LinkedIn auf überwiegend positive Reaktionen. Eine Wiedereröffnung des Stammhauses zum Jubiläum 2028 bleibt ein weitergehendes Ziel.

Was im Sommer 2011 mit einem einzigen Restaurant an der Linzer Promenade begann, ist heute ein Netzwerk von 17 Restaurants in ganz Österreich geworden. Anlässlich des Jubiläums lud L'Osteria Österreich nun zu einer Feier an genau jenen Ort, an dem alles begann.

Waschbär mit Rotwein-Preiselbeersoße? In Weimar schafft ein Kochkurs für Jäger neue Geschmackserlebnisse. Was beim Zubereiten und bei der Kontrolle des Fleisches besonders zu beachten ist.