Weltrekordversuch mit Pop-up-Restaurant am Mount Everest

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Weltrekordversuch einer Gruppe von Köchen im Base Camp des Mount Everest: Wie das Portal Fine Dining Lovers' berichtet, wollen die Küchenchefs mit ihrem temporären Restaurant auf 11.600 Fuß (rund 3.535 Meter) über dem Meer den offiziellen Weltrekord für das am höchsten gelegene Restaurant aufstellen.

Für ihren achttägigen Weg, der von der Stadt Lukla in Nepal aus startet, sucht die Gruppe zehn „unerschrockene“ Gäste, die, nach dem Aufstieg im Everest Base Camp in den Genuss eines siebengängigen Menüs kommen. Alle Einnahmen kommen einer lokalen Wohltätigkeitsorganisationen zugute.

Der Marsch endet mit einem siebengängigen Abendessen und Weinen im Everest Base Camp, das mit den Lebensmitteln zubereitet wird, die unterwegs gefunden werden sollen. 

Das Projekt mit dem Titel Triyagyoni soll das Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen schärfen und regionale Zutaten und Terroirs hervorheben. „Die größte Herausforderung wird natürlich die Höhe sein, die alles beeinflusst“, sagt Sanjay Thakur. „Der Geschmacksinn wird so eingeschränkt, dass wir ein Menü mit außergewöhnlichen Gerichten entwerfen müssen, bei dem die Gewürze die Oberhand haben werden.“

Ein Großteil des Essens wird „sous vide“ gekocht, sagt Thakur, der schon an den Kochwettbewerben Bocuse d'Or und S. Pellegrino Young Chef teilgenommen hat. Der Essbereich und die Möbel werden so gestaltet, dass nach der Party auf dem Berg keine Spuren mehr zurückbleiben. Das eingenommene Geld wird an lokale Wohltätigkeitsorganisationen überwiesen.

Ein Schnäppchen wir die Sause auf dem Berg für die Gäste allerdings nicht: Die Gäste haben die Wahl ungefähr sechs Stunden am Tag zu Fuß aufzusteigen oder mit dem Helikopter zu reisen. Die Rückreise erfolgt per Hubschrauber. Das Ticket kostet, inklusive Flüge, Unterkunft und Verpflegung 5600 Dollar. Wer dabei sein möchte schreibt einfach eine E-Mail an Sanjay Thakur.

Das jetzt geplante Pop-up ist nicht der erste Versuch, ein temporäres Restaurant im Everest Base Camp zu errichten. Ende 2016 baute ein Ex-Noma-Koch auch ein Pop-up am Everest Base Camp auf, war aber nicht beim Guinness-Buch registriert, die den neuesten Versuch jetzt offiziell anerkannt haben.
 

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