Wendy’s will Bestellungen mit künstlicher Intelligenz aufnehmen

| Gastronomie Gastronomie

Wer in den US-Filialen der Fastfood-Kette Wendy’s seine Bestellung aufgeben will, der spricht demnächst vermutlich mit einer KI. Die Kette will künftig keine menschlichen Angestellten an den Drive-Through-Schalter setzen, sondern ein Sprachmodell von Google.

Wie Golem berichtet, muss die KI so gestaltet sein, dass sie auch unter erschwerten Bedingungen im Live-Einsatz reibungslos funktioniert. Dafür muss sie gesprochene Worte trotz lauter Hintergrundgeräusche verstehen, sie interpretieren und die Antworten selbstständig in natürliche Sprache umwandeln können. Auch auf Extrawünsche oder spezifische Begriffe muss die KI zuverlässig reagieren.

Wendy's-CEO Todd Penegor gab sich dem Wall Street Journal gegenüber zuversichtlich: „Sie werden nicht wissen, dass Sie mit etwas anderem als einer echten Person reden.“ Google-Cloud-Chef Thomas Kurian gibt allerdings zu bedenken, dass ein Drive-through-Szenario für KI nicht einfach zu bewältigen sei. Stattdessen sei es eines der schwierigsten Probleme, so Kurian.

Welches Sprachmodell Google für den Einsatz in den Wendy's-Filialen verwenden wird, ist noch nicht klar. Allerdings soll bereits ab Juni 2023 der erste KI-Schalter im US-Bundesstaat Ohio in Betrieb genommen werden. Verläuft der Test positiv, könnten auch andere Drive-Through-Schalter mit der Software ausgestattet werden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.