Wiener Lokale halten sich an Rauchverbot

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Das seit Freitag geltende Rauchverbot in der österreichischen Gastronomie hat in der Hauptstadt Wien praktisch keine Probleme verursacht. Nur in einem von 247 kontrollierten Lokalen sei geraucht worden, teilte das unter anderem für Verbraucherschutz zuständige Marktamt am Samstag mit. Drei Lokale hätten das Rauchverbot nicht korrekt angezeigt gehabt.

Ob die angezeigten Lokalbesitzer abgemahnt werden oder Strafen zahlen müssen, entscheide eine andere Behörde, teilte ein Sprecher mit. Das Amt will bis Ende des Jahres rund 5000 Kontrollen durchführen.

Das Verbot war nach jahrelangem Ringen am 1. November in Kraft getreten (Tageskarte berichtete). Es gilt auch für Shishas und E-Zigaretten. Ausgenommen sind nur Biergärten. Raucher, die gegen das Verbot verstoßen, müssen mit Strafen bis zu 1000 Euro rechnen. Für Wirte können die Strafen bis zu 2000 Euro, im Wiederholungsfall bis 10 000 Euro betragen. Vom Frühjahr 2020 an soll auch an allen Bahnhöfen ein komplettes Rauchverbot gelten. (dpa)


 

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