Wiesn 2026 auf dem Weg zum Besucherrekord

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Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht, die Telefónica Deutschland und Invenium Data Insights für die dpa ausgewertet haben. Das sind demnach rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ein Treiber dürfte das gute Wetter sein. 

Rechnet man die Zahlen hoch und spielt das Wetter zum Wiesn-Endspurt mit, könnte das Fest dieses Jahr an der Sieben-Millionen-Marke kratzen. Bisheriger Rekord sind laut offizieller Seite des Oktoberfestes 7,2 Millionen Besucher im Jahr 2023 - damals war die Wiesn allerdings auch zwei Tage länger als dieses Jahr. Um diesen Wert zu erreichen, bräuchte es in den letzten Tagen des Festes aber außergewöhnlich hohe Besuchszahlen.

«Unsere aktuellen Daten sprechen für eine besucherstarke Wiesn 2026», sagt Matthias Sauder von Telefónica Deutschland. «Nach zwei Jahren mit weitgehend konstanten Besucherzahlen sehen wir eine höhere Dynamik. Mehr internationale Gäste, längere Aufenthalte und eine deutlich intensivere digitale Nutzung machen die Wiesn zu einem immer komplexeren Großereignis.»

Mehr internationale Gäste

Der Anteil internationaler Gäste liegt laut Telefónica inzwischen bei rund 31 Prozent - das sind sechs Prozentpunkte mehr als noch vor zwei Jahren. Größte ausländische Besuchergruppe sind dabei US-Amerikaner - auch wenn sie etwas seltener kommen. Dahinter folgen Italiener - alleine am mittleren Wochenende, das in München auch als «Italienerwochenende» bezeichnet wird, zählte die Analyse rund 58.000.

Insgesamt ist das Publikum dieses Jahr etwas älter. Der Durchschnitt liegt bei 46 Jahren. Die 50- bis 59-Jährigen bildeten dabei die größte Besuchergruppe mit rund 23 Prozent Anteil. 18- bis 29-Jährige kamen auf 21,5 Prozent - das waren 5,1 Prozentpunkte weniger als noch vor zwei Jahren. 

Im Schnitt blieben die Menschen der Analyse zufolge gut fünfeinhalb Stunden auf der Wiesn. Das Volksfest findet zum 191. Mal statt und läuft noch dieses Wochenende. Sonntagnacht endet es. (dpa)


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