wineBANK Baden eröffnet in Bühl

| Gastronomie Gastronomie

Nach dem Rheingau und der Pfalz bekommt mit Baden nun das dritte deutsche Weinanbaugebiet eine eigene wineBANK. Der neue Business Club für Weintrinker liegt in Bühl. Auch die badischen Club-Mitglieder können alle wineBANK Standorte von Hamburg bis Wien mit ihren Gästen nutzen.

Auf rund 200 Quadratmetern lagern die Mitglieder ihre Weine. Insgesamt 13.368 Flaschen finden ihr Heim in 198 Fächern, verteilt auf 13 Tresore. In der Mitgliedschaft enthalten ist ein Fach zur Lagerung eigener Weine sowie der Zugang zum wineBANK Netzwerk. Die wineBANK Baden bietet darüber hinaus eine separate Mitglieder Lounge und ein „by the glass“ Wein-Dispensersystem, bei dem Mitglieder insgesamt zehn Weine selbst „zapfen“ können.

Betreiber in Baden sind Architekt Thomas Velten und Rechtsanwalt Frank Wolz. „Die Idee einer wineBANK in einem der größten Weinanbaugebiete Deutschlands hat uns vom ersten Moment an fasziniert und nicht mehr losgelassen“, sagt Thomas Velten. „Wir sind hier in der Region aufgewachsen und freuen uns, den Badenern mit der wineBANK eine außergewöhnliche Weinwelt zu präsentieren“, ergänzt Frank Wolz.

Villa am Campus

Mitten in der Weinregion Baden liegt die Obst- und Weinbaumetropole Bühl – sie erstreckt sich von der Rheinebene bis über 1.000 Meter an der Schwarzwaldhochstraße. Hier leben und arbeiten die befreundeten Unternehmer Frank Wolz und Thomas Velten. Im Stadtkern hat Velten in den letzten Monaten ein neues Areal entwickelt – Herzstück ist eine spätklassizistische Villa, die über einen Gewölbekeller verfügt. Hier befindet sich nun die wineBANK Baden.

Die „Villa am Campus“ wurde 1847 von Naturforscher Franz Hermann Walchner als typisches Beispiel der Weinbrenner-Schule erbaut. Nach Jahren im Dornröschenschlaf wurde sie im Zuge der Bebauung des umliegenden Areals generalsaniert.

Erste wineBANK 2009

Die im Jahr 2009 von Christian Ress eröffnete wineBANK Rheingau im Gutshaus des familieneigenen Weinguts Balthasar Ress entwickelte sich zu einem Treffpunkt für Weinliebhaber im Rhein-Main-Gebiet. Motiviert durch den kommerziellen Erfolg seiner Idee beschloss er in 2014, gemeinsam mit zusätzlichen Partnern an seiner Seite, wineBANKs über ein Franchisekonzept an weiteren Standorten zu entwickeln. Das Club-Konzept ist mittlerweile zu einem Netzwerk in Deutschland, Österreich und der Schweiz herangewachsen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.