World's 50 Best: Jessica Préalpato ist beste Konditorin der Welt 

| Gastronomie Gastronomie

Die Französin Jessica Préalpato wurde von "Worlds 50 Best Restaurants" zur besten Konditorin der Welt gekürt. Wie die Organisation in dieser Woche mitteilte, wurde die 32-Jährige bereits in eine Dynastie von Konditoren im Südwesten Frankreichs hineingeboren und war daher immer dazu bestimmt, den Höhepunkt der süßen Küche zu erreichen. Zunächst studierte sie jedoch Psychologie. 

Préalpato hat als Chefpatissière in Alain Ducasses Drei-Sterne-Restaurant im Hotel Plaza Athenee in Paris ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und einen eigenen Kochstil entwickelt, der die "cuisine naturalité" von Ducasse ergänzt. Sie habe einen Gebäckstil geprägt, der sich darauf konzentriere, die wesentlichen Aromen hervorzuheben und den Einsatz von Zucker zu minimieren.
 

So verwendet sie meist einfache Zutaten, wie zum Beispiel Erdnüsse aus der Region Hautes-Pyrénées oder Zitrusfrüchte aus dem ländlichen Raum bei Perpignan in Südostfrankreich, um die Aromen hervorheben und somit einen Weg zu finden, die natürlichen Eigenschaften der Produkte zum Ausdruck zu bringen.

Das Ergebnis sind minimalistische und fruchtige Desserts, die auf schwere Cremes, Zucker und Teigwaren zugunsten leichterer Elemente verzichten. Nach Préalpatos Vorstellung werden zum Beispiel Zitrusfrüchte von einer luftigen Version von Teurgoule (einem Milchreis aus der Normandie) begleitet, während frische Erdbeeren zu Sojamilch serviert werden.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.