Hotellerie

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Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Accor hat Großes vor – nachdem der neue Chef Yann Caillère jüngst bekannt gegeben hatte, dass die Gruppe zum größten Hotelunternehmen der Welt aufsteigen soll, wird nun erstmal die Pullman-Marke umgekrempelt. Das Unternehmen möchte so auf die veränderten Verhaltensweisen der mobilen und vernetzten Geschäftsreisenden eingehen. Die Neuausrichtung wird unter dem Begriff „Bleisure“ geführt, einem Wortspiel aus „Business“ und „Leisure“.

Das Bremer Park Hotel ist eine echte Institution an der Weser – und die Bremer Sparkasse war mehr als 60 Jahre lang daran beteiligt, einst mit mehr als 90 Prozent. Die zuletzt verbliebene Sperrminorität von 25,1 Prozent wurde jetzt hälftig an die beiden Betreiber der Atlantic-Gruppe verkauft. Und die haben nun in einem zukünftig von Dorint geführten Haus einen recht großen Fuß in der Tür.

So läuft das mit der Konkurrenz in Ostwestfalen: In Gütersloh wird über ein neues Hotel diskutiert, dass schon lange eine Baulücke schließen soll. Die örtlichen Hoteliers halten davon relativ wenig. Über ihren Verband lassen sie per Brief mitteilen, dass der Markt im Wesentlichen besetzt sei.

Der Hamburger Gastronom Georg Jozwiak kennt sich aus – sein Hard Rock-Café an den Landungsbrücken ist nicht von allein das weltweit zweiterfolgreichste inhabergeführte Restaurant der Kette. Doch damit nicht genug, jetzt will Jozwiak auch ins Hotelgewerbe einsteigen. Ein Hard Rock-Hotel mit Casino in Hamburg wäre toll, so der Unternehmer. Die Konzernspitze in Amerika sehe ebenfalls viel Potential, so Jozwiak. Hamburg könne das Flaggschiff in Europa werden.

Die Baugrube vor dem Radisson Blu Hotel in der Franklinstraße in Frankfurt hat es wirklich in sich – bereits zum dritten Mal in einem Monat musste der Kampfmittelräumdienst eine Fliegerbombe entschärfen. 300 Anwohner mussten ihre Häuser verlassen, das Hotel wurde evakuiert. Die anschließende Entschärfung dauerte nur noch zwei Stunden.

Das insolvente Grand Hotel in Heiligendamm hat offenbar einen Käufer gefunden. Die Berliner Firmen Palladio AG und die De & De Holding gewannen laut Medienberichten das Bieterverfahren und legen jetzt knapp 30 Millionen Euro für die Häuser am Meer auf den Tisch. Dem Vernehmen nach soll das Hotel zunächst in Eigenregie weiter betrieben werden.

Wie die Zeitung „Die Welt“ berichtet, zeigt die Motel One-Gruppe Interesse an einem der wohl begehrtesten Standorte in Hamburg. Dort wo früher auf der Reeperbahn der berühmte Imbiss „Heiße Ecke“ verköstigte, könnte dann ein Hotel entstehen. Eine Motel One-Sprecherin bestätigte Gespräche mit dem Grundstückseigentümer.

Personalia sind normalerweise nicht das Thema bei hoga um acht, doch wenn sich ein Branchenkenner wie Fred Hürst "verabschiedet", dann ist das natürlich eine Nachricht wert. Der General Manager des Grand Hyatt Berlin sowie Area Vice President Hyatt Central Europe verlässt Ende August nach 27 Jahren das Unternehmen. Hürst, im Jahr 2010 noch als Hotelier des Jahres ausgezeichnet, wird von nun an sein Glück als selbstständiger Berater für Hotelentwicklungen suchen.