Hotellerie

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Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.

Die Stiftung der Familie Zech kauft den Öschberghof. Das Luxushotel in Donaueschingen wird Teil der Severin*s Hotels & Resorts. Der Betrieb soll mit bestehender Ausrichtung weitergeführt werden. Michael Artner bleibt nach Angaben des Unternehmens weiterhin verantwortlich für die Leitung des Resorts.

Der Betreiber des Hotels auf Burg Schnellenberg in Nordrhein-Westfalen hat Insolvenz angemeldet. Während der vorläufige Insolvenzverwalter die Sanierungschancen prüft, wird der Betrieb in Attendorn vorerst fortgesetzt.

Der Fahrdienstvermittler Uber Technologies hat neue Funktionen und Produkte vorgestellt, darunter erstmals Hotelbuchungen direkt in der App. Die Integration erfolgt in Kooperation mit Expedia und wird zunächst in den USA eingeführt.

Eine russische Investorengruppe hat die Idylle des unterfränkischen Bad Kissingen für sich entdeckt. Hier wollen die Geldgeber für 70 Millionen Euro aus der denkmalgeschützten ehemaligen Diabetes-Rehaklinik ein Fünf-Sterne-Hotel mit Gesundheitsbereich, Apartmenthäusern und Tagungszentrum machen. Das Verwaltungsgericht Würzburg hat, gegen die Bedenken von Anwohnern, grünes Licht für die Fürstenhof-Bauarbeiten gegeben.

Bewertungsportale sind für viele Gäste unerlässlich. Neben der Lage, dem Preis und persönlichen Empfehlungen seien die Online-Bewertungen ein wichtiges Kriterium, erzählte nun auch Tobias Warnecke vom Hotelverband Deutschland (IHA) dem Tagesspiegel. Dass jedoch auf eben diesen Bewertungsportalen oft getrickst wird, sollte vor der Buchung unbedingt beachtet werden.

Bei den Investitionen hat der Hotelmarkt der Hauptstadt bundesweit die Nase vorn – das Investitionsvolumen lag im vergangenen Jahr bei mehr als 500 Millionen Euro, wie der Tagesspiegel berichtete. Bei einem deutschlandweiten Volumen von 1,36 Milliarden Euro entfielen so ganze 40 Prozent allein auf Berlin. Als Hauptstadt liege Berlin im Fokus der Hotelbetreiber, bestätigt auch Ursula Kriegl von den Jones Lang LaSalle Hotels.

Thomas Allemann von Hotelleriesuisse widerspricht in seinem Blog über die Hotelsterne der These, dass die Klassifizierung zukünftig an Bedeutung verlieren werde. Im Gegenteil, der schweizerische Verbandsmanager argumentiert, dass gerade in Zeiten, in denen Bewertungs- und Vergleichsplattformen im Internet immer mehr an Gewicht gewinnen würden, die europaweiten Sterne eine verlässliche Orientierung für Gäste böten.

Wie Hotels mit einer konsistenten Preisstrategie, dem geschickten Nutzen der Online-Vermittler und funktionierenden Gästebindungsmechanismen Marktanteile gewinnen, beschreibt der Artikel eines amerikanischen Unternehmens für Reservierungstechnologie, den ehotelier veröffentlicht.

Die familiengeführte Hotelgruppe Lindner ist weiter auf Wachstumskurs. In diesem Jahr wird das Portfolio der Gruppe um gleich fünf neue Häuser wachsen. Mit den Neueröffnungen und Übernahmen in Deutschland und in der Slowakei werden dann 36 Hotels und Resorts in sieben europäischen Ländern dazugehören.

So lässt es sich leben – jede Nacht im Hotel, dazu Frühstücksbuffet, Sauna und Dampfbad. Das dachten sich wahrscheinlich auch die zwei rumänischen Männer, die im vergangenen Jahr in München festgenommen wurden. Das Problem: Die beiden hatten keinen Pfennig Geld und finanzierten ihren Lebensstil einfach mit Einbrüchen. Alleine 30 Fälle konnten die Ermittler den beiden bereits nachweisen. Das Urteil fiel dementsprechend finster aus: Fünf Jahre Haft.

In der japanischen Hauptstadt ist derzeit ein architektonisches Highlight zu bestaunen – ein Hotel-Hochhaus wird geschrumpft. Das berühmte Grand Prince Hotel Akasaka ist nur noch halb so hoch, wie es noch vor einigen Wochen war, und das völlig ohne Sprengung oder Abrissbirne. Grund ist eine neuartige Technik, bei der zunächst das Obergeschoss verstärkt und dann abgetrennt wird. Die unteren Stockwerke können anschließend einzeln abgetragen werden.