Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.
Es sollte ein schickes Hotel in einer historischen Fabrik in Augsburg werden. Doch für mehr als 100 Anleger wurde es zum Alptraum. Nun hat ein Gericht die Verantwortlichen reihenweise verurteilt.
B&B Hotels schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Umsatzplus und 21 Neueröffnungen ab. Das Unternehmen setzt auf eine verstärkte Expansion in der Region Central and Northern Europe sowie auf umfassende Investitionen in die Modernisierung seines Bestands.
Das The Baltic View auf Rügen nimmt Ende des Monats den Betrieb auf. Das erste deutsche Haus der Brionj Luxury Hotel Collection setzt auf 14 Apartments mit privater Sauna und Anbindung an ein Spa-Resort.
Die heimische Hotellerie ist bei Investoren beliebt wie nie zuvor. Wie das manager magazin berichtete, seien im vergangenen Jahr etwa drei Milliarden Euro für deutsche Hotels ausgegeben worden – ein Plus von etwa 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hotels seien als anerkannte Asset-Kategorie auch bei Core-Investoren angekommen, erklärte Olivia Kaussen von CBRE im feinsten Investorensprech. Das meiste Geld wurde dabei in Großstädten wie Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt investiert.
Bei Oetker stehen die Zeichen auf Wachstum – nicht nur mit Pizza oder Pudding, sondern auch mit Hotels. Die Kette, mit Häusern im absoluten Luxussegment, plant in den nächsten Jahren von neun auf fünfzehn Hotels zu wachsen. Im Visier: New York, Istanbul, Rom und São Paulo. Gerade hat die Gruppe 20 Millionen Euro in den Spa-Bereich im Brenners Park Hotel in Baden-Baden investiert.
HRS bietet neue Services für Geschäftsreisende an und wird somit auch immer mehr zur Konkurrenz von Firmen-Reisebüros. Aktuell wird eine Partnerschaft mit dem Risiko-Management-Anbieter iJet International bekanntgegeben. Dabei können Hotelbuchungsdaten der Geschäftsreisenden in iJet eingespielt werden, um Mitarbeiter in Krisenfällen zu lokalisieren.
Nach dem Widerstand gegen die Nutzung eines Dresdner Hotels als Flüchtlingsunterkunft, hat sich nun auch der Dehoga zu Wort gemeldet. Sie seien weltoffen, erklärte der bayerische Präsident Ulrich Brandl. In ihren Hotels könne jeder Mensch unterkommen, unabhängig von seiner Herkunft und seiner Situation. Der Dehoga NRW äußerte sich ähnlich. Ein Hotel könne jedoch nur ein Notbehelf sein, um der Situation Herr zu werden, schränkte Sprecher Thorsten Hellwig ein. Schließlich seien Hotels in der Regel nicht auf eine dauerhafte Beherbergung ausgelegt.
München bekommt ein weiteres Marriott-Hotel. Das Vier-Sterne-Haus mit 253 Zimmern plus Kongresszentrum sowie einem Boardinghouse mit 170 Apartments für längere Aufenthalte, entsteht auf dem Forschungscampus Garching und soll von Bierwirth & Kluth betrieben werden. Ein Hotel mit 288 Zimmern ist von einem Joint Venture namens German Hotel Invest auf dem Gateway-Garden-Gelände am Frankfurter Flughafen geplant.
Im November 2014 gab es in Deutschland 27,4 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, war dies ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Sowohl bei den ausländischen als auch den inländischen Gästen wurde ein Zuwachs von jeweils vier Prozent verzeichnet. Im Zeitraum Januar bis November stieg die Zahl der Übernachtungen um drei Prozent auf 398,2 Millionen. Für das Gesamtjahr wird nun mit einem neuen Rekord von rund 423 Millionen Übernachtungen gerechnet, was einem Plus von drei Prozent entsprechen würde.
Das Dresdener Hotel Prinz Eugen wird nun doch keine Flüchtlinge beherbergen. Wie Sozialbürgermeister Martin Seidel bekanntgab, habe der Eigentümer sein Angebot zurückgezogen. Grund für die Absage war offenbar der massive Widerstand aus der Bevölkerung. Neben asylkritischen Schmierereien habe es auch Gewaltandrohungen in sozialen Netzwerken gegeben, so die Erklärung.
Schlaue Leute arbeiten beim Frauenhofer Institut. Und diese hellen Köpfe haben im Forschungsprojekt Future Hotel herausgefunden, wie das Hotel der Zukunft aussieht: Runde Raumformen, individuell wählbare Wandfarben, Betten, die in den Schlaf schaukeln und eine digitale Hotellobby. So ist es. Und dieses Hotel wird jetzt in Wien gebaut. Das Hotel Schani am Wiener Hauptbahnhof soll noch im Frühjahr 2015 eröffnen.