Hotellerie

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Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Die Leonardo Hotels arbeiten künftig mit der SRH Fernhochschule zusammen, um ihren Mitarbeitern vergünstigte Fernstudiengänge und Zertifikate anzubieten. Bei entsprechender Karriereplanung unterstützt der Arbeitgeber die akademische Weiterbildung zudem finanziell.

Die Althoff Hotels bringen ihre Marke Urban Loft nach Zürich und planen für 2028 die Eröffnung eines Hauses mit 173 Zimmern im ehemaligen Löwenbräu-Areal. In Zusammenarbeit mit PSP Swiss Property wird dazu ein bestehendes Bürogebäude umgenutzt.

Die irische Staycity Group expandiert in Berlin und hat einen Pachtvertrag über 20 Jahre für das Projekt Brooks on East unterzeichnet. In den zwei Türmen des Quartiers Media Spree entstehen bis 2027 insgesamt 222 Apartments der Marke Wilde.

Die chinesische HNA Group muss sich möglicherweise von ihrem Anteil (30 Prozent) an der spanischen Hotelkette NH Hotel Group trennen. Grund dafür könnte laut "Bloomberg" sein, dass HNA aktuell Verluste erwirtschaften soll.

Der Hotelbetreiber Primestar Hospitality will in den kommenden fünf Jahren bis zu 15 weitere Häuser in deutschen Großstädten eröffnen. Als Standorte sind beispielsweise Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Offenbach und Stuttgart im Plan. Damit soll das Unternehmen hierzulande bester Franchisenehmer der Marken von Hilton und der InterContinental Hotels Group werden.

In den vergangenen fünf Jahren stieg in Leipzig die Anzahl der Hotelbetten um knapp 2.000 auf 15.000. Und in den nächsten fünf Jahren sollen es sogar 22.000 werden. Nun hat das Institut für Tourismusforschung der Hochschule Harz herausgefunden, dass die Stadt noch viel mehr Hotels verträgt.

Das Pop-up Hotel The Lovelace gastiert für zwei Jahre im denkmalgeschützten Hypovereinsbank-Gebäude in der Münchner Innenstadt. Und laut Süddeutscher Zeitung sei dort vom Mobiliar bis zum Aufdruck auf dem Föhn-Beutel alles hübsch instagramtauglich. Gut schlafen könne man dort aber auch.

Der Süddeutschen Zeitung wurden etwa 13,4 Millionen Dokumente zugespielt. Dieses Datenleck bringe Politiker, Superreiche und Konzerne in Erklärungsnot. Die Paradise Papers zeigten, wie Menschen und Unternehmen weltweit Steueroasen nutzen, so die Zeitung. Unter den Offshore-Nutzern seien Firmen wie Sixt, die Deutsche Post, Siemens, die Allianz, Bayer und die Hotelkette Meininger, schreibt das Blatt.

Das ehemalige Riders Palace im schweizerischen Laax war vor allem für lange und wilde Partys bekannt. So standen schon Cypress Hill und Mando Diao auf der Bühne des hoteleigenen Clubs. In einer zweijährigen Umbauphase wurde das Haus nun in eine Lifestyle-Unterkunft verwandelt und heißt ab sofort Riders Hotel. Musik bleibe jedoch als wichtiger Bestandteil erhalten, erklärte das Unternehmen.

Ein Chinese hat im Waldhaus in St. Moritz stolze 9.999 Franken (etwa 8.500 Euro) für ein Glas eines angeblich 1878 gebrannten Whiskys bezahlt. Doch dann fanden Whisky-Experten heraus, dass das Flaschenetikett gefälscht war. Der Besitzer des Luxushotel reiste persönlich nach Peking, um seinem chinesischen Gast das Geld zurückzuerstatten.

Die Zukunft von Venedigs prestigereichstem Hotel, dem Grand Hotel Danieli, ist gefährdet. Der Fonds Apollo fordert, laut Medienberichten, den Konkurs des renommierten Hotels. Der Hotelbesitzer sei demnach nicht in der Lage, die Kredite zurückzuzahlen, die er für den Erwerb des Danieli aufgenommen hatte.