Hotellerie

Hotellerie

Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.

Die Seetel-Gruppe setzt weiter auf Wachstum. Wie der Geschäftsführer Rolf Seelige-Steinhoff gegenüber der Ostsee-Zeitung bekannt gab, wolle die Hotelgruppe im nächsten Jahr Baurechte für zwei weitere Projekte auf der Ostseeinsel Usedom erlangen. An der Bansiner Promenade sollen so das Grandhotel Kaiserstrand sowie das Mare Balticum Resort entstehen. Die beiden Bauvorhaben würden rund 200 Arbeitsplätze schaffen, stellte Seelige-Steinhoff in Aussicht. Seetel betreibt schon jetzt 16 Hotels, Residenzen und Villen und ist damit die größte Hotelkette Usedoms.

Ein etwas anderes Themenhotel wird derzeit in Australien geplant: Ab Anfang 2013 können Besucher der Insel Tasmanien in einer ehemaligen Leichenhalle übernachten. Die Gäste könnten auf Totenbahren oder gar in ausziehbaren Kühlzellen schlafen, sagte der künftige Geschäftsführer Hadyn Pearce der Nachrichtenagentur AFP. Zur Einrichtung gehöre auch eine Badewanne, in der früher Leichen gewaschen wurden. Der Ort sei „wunderschön“ so Pearce. Ein gewöhnliches Doppelbett solle die Einrichtung jedoch noch ergänzen.

Bei der alljährlichen Leserumfrage des US-amerikanischen Condé Nast Traveler erreichen auch deutsche Hotels gute Platzierungen. Alte Bekannte auf dem deutschen Siegertreppchen: Das Adlon liegt vor dem Mandarin Oriental in München und dem Park Hyatt in Hamburg. Die Top-Hotels in der Bundesrepublik zeigt der „Stern“ in einer Bildergalerie.

Das berühmte New Yorker Hotel „Waldorf Astoria“ wollte von Gästen geklautes Eigentum zurück und versprach, auf Strafverfolgung bei Rückgabe zu verzichten. Die „Amnestie“ stößt auf ein gewaltiges Echo. Hunderte Hoteldiebe brachten inzwischen das Gut zurück zum Tatort.

Der Finanzausschuss des Bundesrates hat sich gestern dafür ausgesprochen, die Mehrwertsteuerreduzierung für Beherbergungsleistungen wieder abzuschaffen. Dies sei ein Signal für mehr Steuergerechtigkeit, kommentierte Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) die Entscheidung. Heinold selbst hatte den Vorschlag Ende September in den Bundesrat eingebracht und rief nun die unionsgeführten Länder dazu auf, sich nicht länger zu verweigern.

Nachdem sich die örtliche Wirtschaft an einer zusätzlichen Finanzierung zur Tourismuswerbung nicht beteiligen will, verhärten sich in der sächsischen Landeshauptstadt die Fronten. In Dresden drohen die Stadtoberen der Hotellerie unverhohlen mit der Bettensteuer.

Die Budget-Hotellerie boomt. Und für einige wird der Markt in Deutschland schon zu eng. Motel One-Gründer Dieter Müller setzt mit seiner Kette daher verstärkt aufs europäische Ausland. Er wolle eine wirklich internationale Marke aufbauen und plane deshalb viele neue Häuser in Nord- und Osteuropa, verriet der Firmengründer nun der Financial Times. Doch auch der Hauptmarkt werde nicht vernachlässigt. Deutschland bleibe der wichtigste Markt, machte Müller deutlich. Und dieser werde nicht den Konkurrenten überlassen.

Das Grand Hotel Heiligendamm hat einen neuen Investor. Wie die Ostsee-Zeitung berichtet, stünden die Median-Kliniken aus Berlin kurz davor, das Hotel zu übernehmen. Auch die Fortführung des Hotelbetriebs sei zu großen Teilen geplant. Dies bestätigte nun der Landwirtschaftsminister aus Mecklenburg-Vorpommern Harry Glawe (CDU). Sollten die Gläubiger mitspielen, stünde einem Verkauf noch in dieser Woche kaum etwas entgegen. Der Kaufpreis betrage laut Zeitungsbericht mindestens 25 Millionen Euro.