Hotellerie

Hotellerie

Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Jetzt soll es aber richtig hoch hinaus gehen, für Motel One. So plane die Budgethotelkette ein Hotel mit 750 Zimmern in einem 50 stöckigen Hochhaus in Manhattan unweit des Waldorf Astoria. Laut Medienberichten befinden sich die Verhandlungen bereits in einer finalen Phase.

Mit der Brechstange zu vollen Kassen: Nachdem das Innenministerium die Einführung einer Kulturförderabgabe in Schwerin wegen rechtlicher Bedenken gestoppt hatte, schlagen die Stadtväter nun eben eine kleine Volte, um an mehr Geld zu kommen. Gestern wurde in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern eine Übernachtungssteuer beschlossen. Fünf Prozent des Zimmerpreises werden fällig. Dienstreisen sind jetzt ausgeschlossen.

Immer zu Halloween wird es in US-Amerikanischen TV-Werbeblöcken gruselig. In diesem Jahr ist auch booking.com mit von der Horror-Partie. Denn das Unternehmen führt auch sieben Hotels im Portfolio, in denen es angeblich spukt. Der Spot zeigt, was passieren kann, wenn man in Zimmer 410 des Queen Anne Hotels in San Francisco absteigt und von Miss Mary heimgesucht wird.

Preisbewusste Dresden-Urlauber aufgepasst: Heute eröffnet das Hotelschiff „Pöppelmann“. Eine in Dresden lebende Russin hatte sich das seit vergangenem Jahr leerstehende Boot gekauft und wieder auf Vordermann gebracht. Eines der 90 Betten gibt es schon ab 20 Euro pro Person. Bei den anstehenden Sanierungskosten kann die Betreiberin nur auf eine hohe Auslastung hoffen. Alleine die Instandsetzung des Rumpfes soll schlappe 350.000 Euro kosten.

Die niedrigsten Preise könne es nur bei HRS geben - mit dieser Begründung sollte ein Gast in einem Hotel für die Verlängerung seines Aufenthaltes fünf Euro mehr bezahlen. Es war dummerweise der Präsident des Bundeskartellamtes. Und der fand das gar nicht witzig. Die Behörde hat  nun nicht nur HRS, sondern inzwischen auch Amazon und die Sportartikelhersteller Adidas und Asics ins Visier genommen. Zum Glück verfüge das Amt hierbei über Folterinstrumente, die es auch einsetzen werde, so der Präsident.

Das ist doch mal eine ordentliche Anschlussverwendung: Die „Queen Elizabeth“ wird zum Luxus-Hotel. Wie das Kreuzfahrtportal „Cruistricks“ meldete, werde der Umbau des ehemaligen Kreuzfahrtschiffs bis 2015 abgeschlossen sein. Bis dahin sollen sich unter anderem die 990 Kabinen in 400 Suiten verwandeln. Zudem werde umfangreich renoviert sowie ein Museum und eine Ladenstraße eingerichtet. Wo genau das Hotel letztendlich vor Anker gehen soll, ist aber noch nicht entschieden.

Deutschlands größte Hotelgruppe hat im dritten Quartal ein uneinheitliches Bild abgegeben. In der Mittel- und Oberklasse zog die Auslastung um 3,7 Prozent an. Trotz gesunkener Preise stieg der RevPar um 5,5 Prozent. Gegen den positiven internationalen Trend sah da das Bild bei Ibis schon anders aus. Hier sank die Auslastung um 0,3 Prozent. Stagnierende Preise brachten auch den RevPar leicht ins Minus.

Das bringt eine schöne Grundbelegung: Die Beta Klinik am Bonner Bogen erweitert ihr Angebot und benötigt dafür neue Zimmer. Diese hat das Unternehmen im benachbarten Kameha-Grand-Hotel gefunden. Hier wird eine komplette Etage umgewidmet, auf der ab Januar bis zu 40 Patienten der psychosomatischen Abteilung unterkommen sollen.