Frankfurt mit Rekord bei Übernachtungsgästen aus dem Inland

| Hotellerie Hotellerie

In Frankfurt sind im vergangenen Jahr rund 11,02 Millionen Übernachtungen gezählt worden, das ist etwa ein Prozent weniger als 2024. Insgesamt kamen rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste (minus 0,4 Prozent), wie die Stadt weiter mitteilte. 

«Dass das hohe Vorjahresergebnis nicht ganz erreicht wurde, ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Sondereffekte der UEFA EURO 2024 im Jahr 2025 naturgemäß entfielen», sagte Oberbürgermeister Mike Josef (SPD). 2024 hatte die Mainmetropole mit etwa 11,1 Millionen einen Rekord bei den Übernachtungszahlen verbucht.

Das vergangene Jahr reihe sich nun als zweitbestes Ergebnis in der Geschichte ein, hieß es. Laut den Angaben war bereits 2019 mit erstmals mehr als zehn Millionen Übernachtungen eine historische Bestmarke erreicht worden. Doch: «Infolge der Pandemie kam es in den darauffolgenden Jahren zu erheblichen Einbrüchen bei Gästeankünften und Übernachtungszahlen.»

Bestwerte bei inländischen Übernachtungsgästen

Und was waren Auffälligkeiten im vergangenen Jahr? Eine besonders gute Nachfrage gab es den Daten zufolge bei den Gästen aus dem Inland. Hier stiegen die Werte auf rund 4,2 Millionen Gäste (plus 3,1 Prozent) und rund 6,8 Millionen Übernachtungen (plus 1,9 Prozent) - das entspreche einem Rekord.

«Dank unserer beeindruckenden Kulturlandschaft sowie zahlreicher großer Konzerte und Veranstaltungen gewinnt Frankfurt zunehmend an Anziehungskraft für Gäste aus dem eigenen Land und sorgt neben dem klassischen Geschäftstourismus für stetig wachsende Zahlen», sagte Thomas Feda, Geschäftsführer der Frankfurter Tourismus+Congress GmbH.

Aus dem Ausland kamen laut den Daten dagegen etwa 2,1 Millionen Gäste (minus 6,7 Prozent), die für rund 4,2 Millionen (minus 5,5 Prozent) Übernachtungen sorgten.

Im Schnitt blieb ein Gast 1,73 Tage

Mit 64.830 Betten blieb das Angebot in der Stadt in etwa auf dem Niveau der letzten Jahre. Die Anzahl der Beherbergungsbetriebe verringerte sich den Angaben zufolge im Vorjahresvergleich um 5 auf 279. «Dies spricht dafür, dass in den vergangenen Jahren vor allem kleinere Betriebe vom Markt ausgeschieden sind, während zugleich größere Betriebe neu hinzugekommen sind», sagte Feda.

Die durchschnittliche Bettenauslastung lag den Daten zufolge bei 46,6 Prozent, Gäste blieben im Durchschnitt 1,73 Tage. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erlebt einen Strukturwandel: Erstmals dominieren Freizeitgäste das Segment, während sinkende Tagesraten und steigende Betriebskosten die Betreiber fordern. Dennoch bleibt der Expansionsdrang hoch.

Die Hotelstars Union wächst mit der Slowakei auf 22 Mitglieder an und fordert von Buchungsportalen wie Booking.com eine transparentere Darstellung von Hotelsternen, um die Irreführung von Verbrauchern zu stoppen.

Pressemitteilung

Das Qualifizierungsprogramm „Food Service Assistance“ von Deutscher Hotelakademie und Chickpeace wurde doppelt ausgezeichnet: mit dem eLearning AWARD 2026 und als Fernstudienprojekt des Jahres. Es richtet sich an geflüchtete Frauen und kombiniert digitale Lernformate mit praxisnaher Ausbildung – als Antwort auf Fachkräftemangel und fehlende Bildungszugänge in der Gastronomie.

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat fünf Hotelimmobilien aus seinem Portfolio an einen neuen Betreiber übergeben. Künftig werden die Häuser unter der Marke Sunday Hotels, die zur Unternehmensgruppe Prism (ehemals OYO) gehört, geführt, wie das Unternehmen mitteilt.

Laut einem Accor-Bericht priorisieren Gäste die Gesundheit vor der Erschwinglichkeit bei der Speisenauswahl. Der Konzern reagiert mit einer Quote für pflanzliche Gerichte und einer Neuausrichtung seiner Nachhaltigkeitsstrategie.

Das aja Grömitz hat sämtliche 222 Zimmer sowie das Restaurant modernisiert. Die Maßnahmen wurden innerhalb von fünf Wochen im laufenden Betrieb durchgeführt und umfassen ein neues Gestaltungskonzept in Zusammenarbeit mit Hamburger Innenarchitekten.

Das Hotel Bella Vista in Trafoi soll laut Mitteilung am 22. Mai 2026 nach einem umfassenden Umbau wiedereröffnen. Das Haus in Südtirol wurde nach Angaben des Unternehmens architektonisch neu ausgerichtet. Verantwortlich für das Konzept ist der Architekt Matteo Thun, der einen neuen Gebäudeteil mit 24 Suiten entworfen hat.

Eine Studie von Amadeus zeigt: Deutsche Reisende sind bereit, für Ruhe, Sauberkeit und Zusatzleistungen im Hotel mehr zu zahlen. Gleichzeitig verändern sich Erwartungen an Erholung, Technologie und Nachhaltigkeit.

BWH Hotels Central Europe nimmt ein weiteres Haus in sein Portfolio auf. In der Skat-Stadt Altenburg wird ein modernisiertes Hotel unter der Marke Best Western betrieben.

Ringhotels hat seine Jahreshauptversammlung in Höxter mit einem humanoiden Roboter eröffnet. Im Mittelpunkt standen laut Mitteilung zudem Themen wie Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und personelle Veränderungen im Beirat.