Budget entscheidet immer häufiger über das Reiseziel

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Preis, Energiekosten und die weltpolitische Lage beeinflussen nach Angaben von a&o Hostels das Reiseverhalten der Europäer im Sommer 2026. Grundlage ist eine YouGov-Umfrage unter 14.249 Erwachsenen aus zwölf europäischen Ländern, die im Juni 2026 durchgeführt wurde. Demnach bleiben elf Prozent der Befragten in diesem Sommer vollständig zu Hause, während Kurzreisen innerhalb Europas an Bedeutung gewinnen.

Kurzreisen innerhalb Europas gewinnen bei jungen Reisenden deutlich an Bedeutung

Nach Angaben von a&o planen 30 Prozent der Befragten mindestens eine Kurzreise von bis zu sechs Tagen im eigenen Land. Weitere 16 Prozent wollten einen Kurztrip innerhalb Europas unternehmen, während 17 Prozent eine mindestens einwöchige Europareise planten.

Besonders ausgeprägt sei dieser Trend bei den 18- bis 34-Jährigen. In dieser Altersgruppe planten bis zu 24 Prozent in den kommenden Wochen eine Europareise. Zudem hätten sechs Prozent aller Befragten in den vergangenen sechs Monaten eine ursprünglich geplante Fernreise durch eine Europareise ersetzt oder verschoben.

Reisekosten beeinflussen nach Umfrage die Wahl des Urlaubsziels besonders stark

Laut der Erhebung gab 31 Prozent der Befragten an, dass der Preis ihr zuletzt gewähltes Reiseziel beeinflusst habe. Damit sei der Kostenaspekt der am häufigsten genannte Einzelfaktor der Untersuchung. In Ungarn liege dieser Wert bei 39 Prozent, in Belgien und den Niederlanden bei jeweils rund 35 Prozent.

Bei den 18- bis 34-Jährigen erklärten nach Angaben von a&o bis zu 37 Prozent, ihr Reiseziel maßgeblich nach dem verfügbaren Budget ausgewählt zu haben.

Hohe Energiekosten führen bei vielen Befragten zum Reiseverzicht

Der Umfrage zufolge verzichten elf Prozent der Befragten wegen hoher Energiekosten in diesem Sommer vollständig auf eine Reise. In Deutschland und Frankreich liege dieser Anteil sogar bei 15 Prozent. Weitere fünf Prozent wollten aus diesem Grund auf mindestens eine Flugreise verzichten, drei Prozent auf mindestens eine Reise mit dem Auto.

Besonders häufig nannten Befragte ab 55 Jahren den vollständigen Reiseverzicht. In dieser Altersgruppe betrage der Anteil 13 Prozent, bei den 18- bis 34-Jährigen hingegen rund sieben Prozent.

Weltpolitische Entwicklungen beeinflussen zunehmend die Wahl des Reiseziels

Nach Angaben von a&o erklärten zwölf Prozent der Befragten, dass die weltpolitische Lage ihre jüngste Reiseentscheidung beeinflusst habe. In Tschechien habe dieser Anteil 18 Prozent, in Österreich19 Prozent betragen.

Sicherheitsaspekte spielten für rund zehn Prozent der Befragten eine Rolle. Bei den 18- bis 24-Jährigen liege dieser Wert bei 16 Prozent.

Persönliche Reisewünsche bleiben trotz Kostendruck ein wichtiger Beweggrund

Neben finanziellen Überlegungen spielten auch persönliche Motive weiterhin eine Rolle. 20 Prozent der Befragten gaben an, ihr letztes Reiseziel gewählt zu haben, weil sie dieses schon immer besuchen wollten. In Österreich lag dieser Anteil bei 25 Prozent, bei den 25- bis 34-Jährigen bei 24 Prozent.

Empfehlungen von Freunden, Familie oder Online-Bewertungen beeinflussten laut Umfrage rund elf Prozent der Reisenden. Bei den unter 25-Jährigen lag dieser Anteil bei 17 Prozent.

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