Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.
Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.
Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.
Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.
Dass Hotels beliebte Ziele von Überfällen sind, ist keine Überraschung. Sie teilen das Los fast aller Unternehmen, die nachts geöffnet sind. Da ist das jüngste Beispiel aus dem hessischen Bad Salzschlirf nur eines von vielen: Mit vorgehaltener Waffe wurde der Nachtportier eines Hotels überfallen, der Täter fesselte den Angestellten und räumte den Safe leer. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Das ewige Hin und Her um Deutschlands prominentestes, insolventes Luxushotel könnte nun bald ein Ende finden. Für den Verkauf gibt es keine formalen Hürden mehr. Denn Vertreter der Stadt Doberan und der Insolvenzverwalter einigten sich jetzt darauf, dass die Kommune auf ihre Rechte an Wegen auf dem Hotelgelände verzichten will. Die öffentliche Begehbarkeit des Grundstücks war immer wieder ein Streitfall zwischen den Parteien.
Upstalsboom, der Ferienhotelier an Nord- und Ostsee, sowie das Tagungshotel Schindlerhof aus Nürnberg sind die Gewinner des „Hospitality HR Award 2013”. Bei der Preisverleihung im Maritim-Hotel in Köln nahmen die Unternehmen die jeweils mit knapp 11.000 Euro dotierten Auszeichnungen in Empfang. Der Award, der von der Deutschen Hotelakademie (DHA) veranstaltet wird, präsentiert und würdigt herausragende Personal-Ansätze, die der Branche als Vorbild dienen sollen.
Ausgefallene Ideen gibt es viele: Ob nun im Cockpit, im Erdloch oder unter Wasser – schlafen kann man in der modernen Hotellerie fast überall. Diversifikation ist nicht ohne Grund eines der Lieblingswörter der Marketingstrategen. Damit die Gäste vor lauter Abwechslung nicht den Überblick verlieren, hat das Buchungsportal Trivago die außergewöhnlichsten Hotels aus aller Welt zusammengestellt.
Genug Zeit zum Nachdenken hatte in der vergangenen Woche ein österreichischer Hotelier – er saß vier Tage lang im eigenen Aufzug fest. Der 58-jährige Thomas Fleetwood war am Montag in den ersten Stock des Hauses gefahren, wo der Lift leider stecken blieb. Das Problem daran: Das Hotel hatte geschlossen, das Handy des Hoteliers lag im Büro. Und so hörte erst vier Tage später der Brotlieferant die Hilfeschreie des Mannes, der seine eigenen Befreiungsversuche mittlerweile aufgegeben hatte. Das Überlebenstraining während seiner Militärausbildung habe ihm mental sehr geholfen, ließ Fleetwood die Polizei anschließend wissen.
Wenn die Deutschen im Ausland übernachten, dann am liebsten günstig. Nur 105 Euro gaben die Bundesbürger im vergangenen Jahr im Schnitt für ein Hotelzimmer aus. Damit reichte es nur noch für Platz 25 von 29 untersuchten Nationen, wie das Buchungsportal hotel.com auf Basis einer eigenen Untersuchung nun mitteilte. Am spendabelsten seien die Japaner mit durchschnittlich 145 Euro pro Zimmer. Auf dem letzten Platz landeten die Spanier mit 102 Euro.
In Österreich hat sich eine neue Hotelgruppe für Allergiker gegründet. Der Zusammenschluss unter der Marke „Allergie Profis“ besteht derzeit aus acht zertifizierten Hotels. Die Häuser sind entweder für Pollenallergiker geeignet oder konzentrieren sich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Laut Geschäftsführer Max Strafinger soll sich die Anzahl noch in diesem Jahr verdoppeln.
Ausverkauf an der Alster. Im insolventen Hotel Intercontinental in Hamburg hat ein Auktionshaus jetzt mit der Versteigerung des Inventars begonnen. Vom Rettungsring aus dem Pool bis hin zu erlesenen Weinen ist alles zu haben. Wer sich gerne weich bettet, kann im Paket auch 1.130 Kopfkissen ersteigern. Nach Informationen der Welt favorisiert der neue Eigentümer, Klaus-Michael Kühne, übrigens den Abriss 70er-Jahre-Baus und den Neubau eines Luxushotels.