Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.
Nach der Insolvenz des Hotels Maakt in Stralsund übernimmt die Dormero-Gruppe das Haus. Die Eröffnung mit 100 Zimmern ist für April geplant, unterstützt durch eine politische Initiative.
Seit 20 Jahren prägt Dirk Luther die Kulinarik im Alten Meierhof in Glücksburg. Mit zwei Michelin-Sternen und einer konsequenten Qualitätsphilosophie hat er das Haus an der Flensburger Förde als feste Größe in der deutschen Gastronomielandschaft etabliert.
Premiere in London: Im historischen The Whiteley-Gebäude eröffnet das erste Six Senses des Vereinigten Königreichs. Das Haus setzt auf eine Kombination aus Art-déco-Design, Wellness und einem neuen exklusiven Mitgliederclub.
Ein halbes Jahr ist es nun schon her, dass Heinrich L. den Portier des Kölner Ibis-Hotels mit einem Messerstich in den Hals schwer verletzte. Seit Freitag steht der geistesgestörte Mann vor Gericht. Er gilt als schuldunfähig. Ihm droht eine dauerhafte Einweisung in die geschlossene Psychiatrie. Der Portier leidet noch immer unter Angstzuständen und hat die Versetzung in ein anderes Hotel beantragt.
Über zu wenig Gästebetten können sich die Kölner wirklich nicht beschweren. Etwa 30.000 warten in der Domstadt auf müde Touristen. Zumindest für die weiblichen Besucher sind nun noch ein paar hinzugekommen. Das Hotel „Frauenzimmer“ hat zwar nur drei Zimmer, doch die sind ausschließlich Frauen und deren Kindern vorbehalten. Den beiden Gründerinnen ginge es vor allem darum, dass sich die Gäste nicht wie in einer Fremdenpension, sondern eher wie in einer Wohnung fühlen sollen.
Während die Hotelaktien in den letzten sechseinhalb Jahren fast 25 Prozent ihres Wertes an den Börsen einbüßten, stieg der Wert der Portale im selben Zeitraum um mehr als das Dreizehnfache, das belegt der IHA-Portalindex. Damit spiegelten, laut Markus Luthe, Chef des Hotelverbandes, auch die Börsenkurse eine bemerkenswerte Erkenntnis wider: Geld verdiene man heute wohl weniger in, als an der Hotellerie!
Fairmas, die Gesellschaft für Marktanalysen in der Hotellerie, hat den Nutzen von Kundenbindungsprogrammen unter die Lupe genommen. Dazu wurden ausführliche Interviews mit Experten geführt. Ob Kundenbindungsprogramme Notwendigkeit oder Schaumschlägerei sind, beantwortet der aktuelle Hotelreport in der Zusammenfassung.
Da hätte Jules Verne bestimmt seine Freude dran gehabt! Die Malediven sind ja bekannt für ihre futuristischen Attraktionen - es gibt Unterwasser-Restaurants, ein Unterwasser-Spa und sogar einen Nachtclub unter dem Meeresspiegel. Und für schlappe 50 Millionen Dollar soll nun ein Hotel hinzukommen. Das "Water Discus Hotel" soll in 30 Meter Wassertiefe liegen und vom Bett einen traumhaften Ausblick auf die Korallen bieten. Das hoteleigene U-Boot darf da natürlich auch nicht fehlen.
Es ist das alte Lied: Der Ausbildungsbericht des DGB wird veröffentlicht, die Gewerkschaft schimpft, die Unternehmer wehren sich. So gerade wieder geschehen im baden-württembergischen Bietigheim, wo sich die örtliche Hotellerie mit der NGG behakt. An Burkhard Schork vom Schillerhotel perlt dies jedoch ab: Sie seien gerade bei der Ausbildung sehr genau. Schließlich wollten sie ja auch ihre guten Leute halten, so der Hotelier. Aber gastronomische Betriebe müssten nun mal mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten leben.
Bei der Trennung im Jahr 2007 erhielt Dorint 50 Millionen Euro „Startkapital“ von Accor. Ende letzten Jahres gaben die Franzosen dann noch einmal fünf Hotels an Dorint zurück. Wie sich nach Recherchen der Immobilienzeitung jetzt herausstellt, gegen Geld. Nach Angaben der Zeitung erhielten die Eigentümerfonds und Dorint im Rahmen des Deals erneut 43 Millionen Euro aus der Accor-Schatulle. Damit habe sich Dorint aus einer schweren Eigenkapitalkrise retten können.
Ungehorsam in der Eifel: Gleich drei größere Betriebe in der Verbandsgemeinde Arzfeld weigern sich, die kommunale Bettensteuer von ihren Gästen zu erheben. Sie warten auf das Ergebnis einer Klage, die vor dem Oberverwaltungsgericht Koblenz gegen die umstrittene Abgabe läuft. „Wir bezahlen nicht“ oder „Ich werde das jetzt durchziehen“ sind die Kommentare der örtlichen Gastgeber zu der Steuer.