Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.
Eine aktuelle Studie von Roland Schegg und Jean-Claude Morand untersucht den Wandel der digitalen Sichtbarkeit und erläutert, wie Hotels durch strukturierte Daten ihre Präsenz in modernen KI-Systemen sicherstellen können.
Die Unternehmensgruppe Prinz von Hessen übergibt das Hotel Ole Liese auf Gut Panker schrittweise an Koncept Hotels. Ein Pachtvertrag ab 2027 sowie umfangreiche Modernisierungen sollen die Zukunft des Standortes sichern.
Die Hotelentwicklung in Afrika erreicht mit über 123.000 geplanten Zimmern einen neuen Rekordwert. Während Ägypten das Gesamtvolumen dominiert, verzeichnet Ostafrika die höchsten Bauquoten bei der Umsetzung neuer Projekte.
Seit einigen Wochen gibt es das Google Local Carousel, mit dem der Suchmaschinenriese das Finden der richtigen Unterkunft noch komfortabler gestalten und sich ein weiteres Stück des milliardenschweren Reisekuchens im Internet sichern will. Neu ist seit einigen Tagen die Darstellung einer Maske innerhalb des Carousels, mit der sogar Übernachtungszeiträume ausgewählt werden können. Anschließend werden die Übernachtungskosten für das gewählte Hotel für diesen Zeitraum eingeblendet.
„Was Gäste wünschen“, der Matthaes-Verlag hat eine „Anleitung für perfekte Gastgeber in Hotellerie, Gastronomie und Tourismus“ herausgebracht, das „Handbuch für zeitgemäße Umgangsformen in Hotellerie und Gastronomie“ gibt aber auch Tipps für Gäste, die dann wissen, wo bei Linkshändern das Glas zu stehen hat oder ob man im Wellness-Bereich die Hosen komplett runter lassen muss.
Leere Betten waren gestern, denn jetzt gibt es den ultimativen Marketingtipp: Einfach mal ein Gebäude in der Nachbarschaft sprengen. Das erledigt das Frankfurter Marriott Hotel in Bockenheim zwar nicht selbst, das passende Angebot haben sie trotzdem geschnürt. Wenn am Sonntagmorgen der AfE-Turm fällt, zur Zeit seines Baus immerhin das höchste Gebäude der Stadt, sind die 130 Marriott-Zimmer mit Blick auf den Turm natürlich alle ausgebucht. Für 199 Euro gibt es den besten Ausblick auf die Sprengung, eine Erinnerungs-DVD sogar noch dazu.
Deutsche Hotels stehen bei Investoren hoch im Kurs. Nach Angaben des Maklerhauses „CBRE“ wechselten im vergangenen Jahr Hotels für insgesamt 1,73 Milliarden Euro den Besitzer. Im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 20 Prozent. Im Fokus des Interesses standen aber nicht nur die großen Häuser. Etwa 70 Prozent der verkauften Hotels hatten drei oder vier Sterne, was einem Volumen von knapp 1,2 Milliarden Euro entsprach. Deutschland sei als wirtschaftlich starkes Land nach wie vor ein hoch attraktiver Investitionsstandort, bekräftigte eine CBRE-Expertin die Zahlen.
In den Vereinigten Staaten können Hotelgäste ihre Zimmer bald mit dem Telefon aufschließen. Vorreiter ist die Starwood-Marke „Aloft“, die die neue Technik noch in diesem Quartal einführen möchte. Herzstück des Ganzen ist eine App, über die der Gast dann den digitalen Zimmerschlüssel zugeschickt bekommt. Das Unternehmen gibt sich jedenfalls optimistisch: Sie hätten die Hoffnung, dass es eine der größten technologischen Veränderungen innerhalb der Branche seit dem freien W-LAN werden könnte.
Ist eine Messe in der Stadt, wird das Hotelzimmer schnell ein bisschen teurer. Das alte Spiel von Angebot und Nachfrage eben. Rekordhalter bei den Zuschlägen ist Hannover zur CeBIT, hier steigen die Zimmerpreise um stolze einhundert Prozent. Doch auch die ITB Berlin, die IFA sowie die IAA in Frankfurt sorgen für Aufschläge von 12 bis 15 Prozent bei der Übernachtung. Für ihre Studie analysierte die Suchmaschine „Kayak“ die Zimmertarife während der wichtigsten Messen 2013.
Am 31. Januar ist es soweit: Das Designhotel „25hours“ öffnet direkt am Berliner Zoo. Das Unternehmen hatte schon lange nach einem passenden Standort in der Hauptstadt gesucht. Für Direktor Michael Wünsch ist die gefundene Lage jedenfalls optimal. Es sei spannend in einem Kiez, wo sich etwas tue und man Teil der Entwicklung sei. So wie jedes der sieben Hotels der Kette steht natürlich auch das neue Haus unter einem passenden Motto. Und was sollte das in Berlin sein, wenn nicht „Urban Jungle“?
Nach jahrelangem Hin und Her stellt jetzt eine Mehrheit des Stadtparlaments von Bad Doberan (Heiligendamm) den mit Immobilieninvestor Anno August Jagdfeld geschlossenen Grundlagenvertrag zur Entwicklung des Nobelbades in Frage. Ein Rechtsgutachten soll klären, unter welchen Umständen der Vertrag mit dem Grand-Hotel-Erbauer (u.a. Adlon) gekündigt werden kann.