Hotellerie

Hotellerie

Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.

Die Stiftung der Familie Zech kauft den Öschberghof. Das Luxushotel in Donaueschingen wird Teil der Severin*s Hotels & Resorts. Der Betrieb soll mit bestehender Ausrichtung weitergeführt werden. Michael Artner bleibt nach Angaben des Unternehmens weiterhin verantwortlich für die Leitung des Resorts.

Der Betreiber des Hotels auf Burg Schnellenberg in Nordrhein-Westfalen hat Insolvenz angemeldet. Während der vorläufige Insolvenzverwalter die Sanierungschancen prüft, wird der Betrieb in Attendorn vorerst fortgesetzt.

Der Fahrdienstvermittler Uber Technologies hat neue Funktionen und Produkte vorgestellt, darunter erstmals Hotelbuchungen direkt in der App. Die Integration erfolgt in Kooperation mit Expedia und wird zunächst in den USA eingeführt.

Fast jeder kennt es: Kaum hat man einen bestimmten Geruch in der Nase, schon verbindet man ihn mit Erinnerungen aus der Vergangenheit. Kein Wunder also, dass auch die Hotellerie dies zu nutzen weiß. Mit einzigartigen Gerüchen versuchen manche Luxushotels, das Erlebnis der Gäste weiter zu optimieren und auch lange nach ihrem Aufenthalt in Erinnerung zu bleiben. Vielleicht eine gute Idee fürs Cecil-Hotel.

Mit einem recht zweifelhaften Deal haben die Oldenburger Hoteliers die örtliche Bettensteuer ausgesetzt. Jeder Gastgeber muss jetzt drei Jahre lang je 25.000 Euro an die Stadt blechen, die das Geld für touristische Zwecke einsetzen will. Neben der Aussetzung sei vereinbart worden, die Steuer komplett abzuschaffen, wenn auch der Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie wieder nach oben korrigiert werde.

Das Handelsblatt widmet dem Wandel der Budget-Hotellerie, hin zu durchdesignten Herbergen, einen großen Artikel. Neben vielen Gewinnern wird dabei auch auf die hingewiesen, denen der Budget-Boom das Wasser abgrabe: Die vielen kleinen, inhabergeführten Mittelklassehotels, denen oftmals das Geld für notwendige Renovierungen fehle, um ein zeitgemäßes Produkt anbieten zu können.

Accor muss sparen. Obwohl die Geschäfte gut liefen, haben die Franzosen, wegen des Verkaufs der US-Budget Tochter Motel 6, im vergangenen Jahr ein Minus von 599 Millionen Euro eingefahren. Nun will das Unternehmen zurück zum Profit. Ganze 100 Millionen Euro sollen jeweils in diesem und im nächsten Jahr eingespart werden. Mit einer Umsatzsteigerung von 2,7 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro und einem Gewinn vor Zinsen und Steuern von 526 Millionen Euro erfüllte Accor die Erwartungen der Analysten.

Grand City, die zweitgrößte Hotelgruppe in Deutschland, wird 43 seiner 120 Hotels künftig unter Wyndham-Flaggen führen. Im Rahmen dieser strategischen Allianz werden in Deutschland 41 Hotels umgebrandet. Diese Häuser erhalten die Marken Wyndham Grand (fünf Hotels), Wyndham (drei Hotels), Wyndham Garden (zehn Hotels), Tryp by Wyndham (15 Hotels) und Days Inn (acht Hotels). Wyndham, eine der größten Hotelgruppen der Welt, steigert mit dem Deal in Deutschland die Anzahl von Hotels unter seinen Marken auf 95.

Die Low Budget Design Hotelkette Motel One, mit derzeit 42 Hotels,  ist weiter auf Wachstumskurs. Im Jahr 2012 wurde mit mehr als 2,5 (Vorjahr 2,3) Millionen vermieteten Zimmern eine durchschnittliche Auslastung von 73 Prozent (Vorjahr 70 Prozent) erreicht. Der Umsatz der Hotelbetriebe stieg um 30 Prozent auf 175 (Vorjahr 135) Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern konnte um 45 Prozent auf 34 (Vorjahr 23) Millionen Euro verbessert werden. Bis 2016 soll Motel One auf 70 Hotels mit rund 17.200 Zimmern wachsen, davon 17 Hotels mit 5.000 Zimmern außerhalb Deutschlands.

Das Bundeskartellamt prüft derzeit, ob der Online-Händler Amazon den freien Wettbewerb behindert, wie Spiegel Online berichtet. Ins Visier der Wettbewerbshüter sind demnach Vertragsklauseln geraten, die Drittanbietern versagen könnten, ihre Waren auf anderen Plattformen billiger anzubieten. Kartellamtschef Andreas Mundt sagte, dass diese Klausel gegen das allgemeine Kartellverbot verstoßen könne, wofür einiges spreche. Das Kartellamt scheint sich also seine Meinung gegenüber Best-Preis-Garantien zu bilden.

Die Tage der Oldenburger Bettensteuer sind offenbar gezählt. Wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Bischoff und der Fraktionssprecher der Grünen Sebastian Beer im Rat erklärten, wollen sich mehrere Hoteliers dazu verpflichten, das Oldenburger Stadtmarketing finanziell zu unterstützen. Die Streichung der Bettensteuer komme aber erst dann in Frage, wenn der Vertrag unterschrieben sei, so Beer. Dies könne aber noch in dieser Woche geschehen.