Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.
Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.
Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.
Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.
Wer sind die schlimmsten Hoteldiebe? Dieser Frage geht eine Untersuchung des Buchungsportals Hotels.com unter 8.600 Reisenden aus 28 Ländern nach. Die Umfrage ergab, dass 35 Prozent der Reisenden schon einmal mehr eingesteckt haben als die Shampoo-Fläschchen. Die ehrlichsten Gäste sind die Dänen. 88 Prozent beteuern, noch nie etwas aus dem Hotelzimmer geklaut zu haben.
Auf dem Einkaufszettel, vor allen Dingen ausländischer Investoren, stehen deutsche Hotels ganz oben. Das Verkaufsvolumen stieg im ersten Quartal um 44 Prozent, wie das Maklerhaus CBRE berichtet. In den ersten drei Monaten wechselten in Deutschland Hotels im Wert von 605 Millionen Euro den Besitzer. Damit sind bereits knapp 45 Prozent des gesamten Vorjahresergebnisses von 1,36 Milliarden Euro erreicht worden.
Die Reiselust der Deutschen ist auch 2013 ungebrochen. Dabei sind die heimischen Gefilde wieder mit Abstand das Reiseziel Nummer 1. Die deutsche Tourismusbranche dürfte sich sogar über einen deutlichen Zuwachs freuen. Nach einer Studie von hotel.de planten 2012 bereits 22,55 Prozent der Reisenden ihren Sommerurlaub in Deutschland. In diesem Jahr sind es bereits 28,58 Prozent. Ost- und Nordsee inklusive der deutschen Inseln sind dabei mit 25,2 Prozent und 21 Prozent der Heimaturlauber die beliebtesten Ferienregionen. Rund 15 Prozent planen einen Städtetrip, 9,1 Prozent zieht es in den Bayrischen Wald und jeweils rund 7 Prozent der deutschen Urlauber in den Schwarzwald und das Allgäu. International kann Italien auf etwas mehr Besucher aus Deutschland hoffen. Vor allem weil spanische Destinationen dieses Jahr weniger gefragt sind (9,56 Prozent) als 2012 (11,68 Prozent), erobern die Italiener den Titel des beliebtesten Auslandsziels.
Das Jahr ist noch nicht zur Hälfte um, schon gibt es das beste Wellnesshotel 2013. Mit der Verleihung des Spa Diamonds 2013 feiert das Verlagshaus Busche die aktuelle Ausgabe ihres „Spa Guide 2013/2014“ und prämierte auch sogleich den Austragungsort der diesjährigen Preisverleihung: das „Relais & Châteaux Hotel Dollenberg“ in Bad Peterstal-Griesbach. Vor allem das außergewöhnliche Verwöhnprogramm schien es der Redaktion angetan zu haben.
Die Altensteiger Altstadt droht zu verfallen. Kaum einer wohnt noch in den etwa 30 Fachwerkhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die eines der wenigen erhaltenen Rokoko-Ensembles des Landes bilden. Jetzt weckt Tourismusriese Tui wieder Hoffnungen im Schwarzwald – große Teile der Altstadt sollen zum Hotel umgebaut werden. Das wäre wie ein Sechser im Lotto, so Bürgermeister Gerhard Feeß. Auch wenn bei der Tui nach dem Vorstandswechsel die Pläne erst einmal auf Eis liegen, sei das Projekt noch immer interessant, so Sprecher Robin Zimmermann. Die Entscheidung wird jedoch frühestens im Juni erwartet.
Berlin ist eines der drei beliebtesten Städtereiseziele Europas. Bereits zehn Jahre in Folge steigen sowohl Besucher als auch Übernachtungszahlen. Ein Grund dafür sind die verhältnismäßig günstigen Hotelpreise der Hauptstadt. Im internationalen Vergleich seien ihre Hotels sehr preisgünstig, unterstreicht auch Katharina Dreger, Sprecherin der Berlin Tourismus & Kongress GmbH, in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung.
Nachdem die Immobilien Zeitung berichtete, dass Carsten Rath mit seiner Gesellschaft LH&E das Kameha Hotel in Bonn "nach Millionenverlusten und zuletzt hohen Schulden" nicht mehr mit betreibt, ist nun zu vernehmen, dass die Eigentümer der Immobilie, Jörg Haas und Rüdiger Wilbert, das Fünf-Sterne-Hotel am Bonner Rheinbogen offenbar verkaufen wollen. Dies will ein Fachmagazin aus unternehmensnahen Kreisen erfahren haben. Auch von Carsten Rath liegt eine „Stellungnahme“ vor. Den Verweis von hoga um acht auf den Artikel „Notbremsung durch die Eigentümer?“ über das Kameha-Hotel und das Ende der LH&E-Betreiberschaft in der Immobilien Zeitung kommentierte der Hotelier auf Facebook mit den Worten: „Großer Quatsch! Jedenfalls im Ergebnis alles prima! Tendenziöse Berichterstattung - Erfolg muss man sich hart erarbeiten - Neid kommt von alleine!“
Laut eines Berichtes der Immobilien Zeitung haben die Eigentümer des Kameha Grand Hotels in Bonn "nach Millionenverlusten und zuletzt hohen Schulden" die Betriebsgesellschaft übernommen. Die Fachzeitschrift spricht von einer Notbremsung. Demnach hat die Hotelgesellschaft LH&E von Carsten Rath, den ein PR-Mann als „Rockstar der Grandhotellerie“ bezeichnete, ihren letzten Song als Betreiber bereits gespielt und ist an der Gesellschaft nicht mehr beteiligt. Eigentlich war ein Pachtvertrag auf 30 Jahre geschlossen. Das Haus wird weiter als Kameha Hotel geführt, da die LH&E Lizenz- und Markengeber bleibe.