Hotellerie

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Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Von einem Verfall der Sitten im ersten Haus am Platz in Schwerin schreibt die regionale Zeitung: Nach verspäteten Lohnzahlungen zerschlage im Carat-Hotel das Management jetzt die Hotelgesellschaft. Im nobelsten Hotel der mecklenburg-vorpommerischen Landeshauptstadt solle mit den Maßnahmen offenbar eine Betriebsratswahl verhindert werden, mutmaßt die Gewerkschaft.

Accor will seine Gäste schnell ins Netz bringen und setzt auf den Ausbau von Glasfaseranbindungen in den Hotels. In den letzten Monaten wurden dazu 600 Kilometer Kabel verlegt, um bereits heute über 200 Häuser Deutschlands mit der neuen Technologie auszustatten.

Das Hotelforum hat entschieden: Das französische Radisson Blu Nantes ist die „Hotelimmobilie des Jahres 2013“. Laut Jury-Vorsitzenden Andreas Martin sei das Hotel das gelungene Ergebnis einer mutigen sowie partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Entwickler, Investor, Architekten und der Hotelgruppe Carlson Rezidor. Neben dem Gewinner waren auch zwei deutsche Häuser für das Finale nominiert: Das Heidelberger Bergheim 41 Hotel im Alten Hallenbad sowie das Scandic Hamburg Emporio.

Der Niederländer Piet Killars geht aufs Ganze: Er steckt schlappe zwölf Millionen Euro in den Umbau des Schlosses Lieser an der Mosel zu einem Luxushotel. Das Schloss, in dem schon Kaiser Willhelm II. öfters zu Besuch war, soll nach Auskunft Killaars 45 Zimmer haben, davon insgesamt 20 Suiten. Ende 2014 soll der Umbau abgeschlossen sein.

Als den „Hamburger Hotel-Rebell“ sieht ihn die Tageszeitung „Die Welt“. Er sei ein grundehrlicher Mann, der sage, was er denke. Soviel Lob für Eugen Block hat natürlich seine Gründe. Der Unternehmer macht nämlich weiter mit seinem Kreuzzug gegen die Buchungsportale. Nachdem Zeitungsanzeigen geschaltet wurden, um den Direktvertrieb anzukurbeln, legte Block im Interview nun ordentlich nach: Die Buchungsportale seien überflüssig, so der Unternehmer. Sie seien nur ein Adressbuch. Die Kosten für die Portale seien unangemessen hoch. Sie entsprächen nicht den ehrlichen kaufmännischen Tugenden. Er prüfe die Kündigung der Verträge. HRS zum Beispiel sieht das natürlich anders. Jede Dienstleistung habe ihren Preis, so eine Sprecherin.

Die US-amerikanische Hotelkette Hyatt will in Deutschland weiter expandieren. Für ihre Drei- bis Vier-Sterne-Marke Hyatt Place werden nun neue Standorte gesucht. Auch Deutschland liegt dabei im Fokus des Unternehmens. Gesucht würden Grundstücke ab 6.000 Quadratmetern in möglichst guten Lagen von A- und B-Städten. Die Expansion soll vor allem durch Franchise- und Managementverträge erfolgen. Bei der richtigen Gelegenheit würden sie aber auch selbst investieren, so Entwicklungschef Peter Norman.

Das Berliner Hotel Bogota war eine echte Institution. Ab dem 15. Dezember ist dies nun Geschichte. Eine Stunde nur wurde über das Schicksal des Hauses verhandelt. Der entstandene Vergleich verschont Hotelier Joachim Rissmann zwar vor der Privatinsolvenz, dem Hotelbetrieb geht es nun jedoch an den Kragen. Die Mietausstände hatten sich zuletzt auf über 280.000 Euro summiert, die dichte Konkurrenz am Kurfürstendamm zudem eine Genesung des Betriebs fast unmöglich gemacht.

InterConti ist auf Wachstumskurs. Die Hotel-Gruppe plant ab 2016 gleich fünf neue Standorte in Deutschland zu eröffnen. Startschuss für die Offensive wird das Holiday Inn Hamburg – City Nord, das im dritten Quartal 2016 eröffnet werden soll. Der Neubau mit 297 Zimmern wird gemeinsam mit der Bierwirth & Kluth Hotel Management GmbH realisiert. Wo genau die anderen vier Häuser stehen werden, ist allerdings noch unklar.