Hotellerie

Hotellerie

Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.

Der Fahrdienstvermittler Uber Technologies hat neue Funktionen und Produkte vorgestellt, darunter erstmals Hotelbuchungen direkt in der App. Die Integration erfolgt in Kooperation mit Expedia und wird zunächst in den USA eingeführt.

Das Schlosshotel Klaffenbach in Chemnitz erhält einen neuen Betreiber. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, übergeben Silke und Ralf Langer nach insgesamt 17 Jahren Tätigkeit im Haus den Hotelbetrieb an die Primaro Holding unter der Leitung von Darija und Petar Marovic.

Die Motel One Group hat 2025 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz überschritten. Das Unternehmen meldet steigende Kennzahlen und weitere Expansion in Europa.

Es war einmal vor langer Zeit – da war die Schwarzwaldhochstraße eine der ersten Adressen Süddeutschlands. Man traf sich zur Jagd, fuhr Ski oder genoss einfach die Aussicht. Selbst Kaiserin Sissi kehrte dort ein. Doch der Glanz der alten Tage ist längst verblasst, bis auf die derzeit geschlossene Bühlerhöhe, das letzte verbliebene Luxushotel an der Straße, stehen die ehrwürdigen Häuser leer und verfallen nach und nach. Der Niedergang der Hotels ist aus Sicht des örtlichen Landrats aber kein Zeichen für den Niedergang des Tourismus auf der Höhe: Heutzutage gebe es eben ein anderes Freizeitverhalten.

Um die Konjunktur in Deutschland zu stützen, hat die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen jetzt eine Abwrackprämie für alte Heizungen ins Spiel gebracht. Zur Gegenfinanzierung schlagen verschiedene NRW-Minister vor, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen wieder zu streichen. "Das Geld, das wir mit diesem Steuergeschenk zum Fenster hinauswerfen, wäre bei einer solchen Abwrackprämie sinnvoller eingesetzt", sagte Umweltminister Johannes Remmel (Grüne).

Das Tauziehen um eines der „Wahrzeichen“ der Brandenburgischen Landeshauptstadt ist beendet. Der Hotelturm am Lustgarten wird nicht abgerissen, und SAP-Gründer Hasso Plattner baut auch keine Kunsthalle. Das Mercure bleibt ein Mercure. Nach Recherchen der Märkischen Allgemeine wird Blackstone, der Eigentümer der Immobilie, zukünftig auch der Betreiber. Mit anderen Worten: Aus einer Accor-Filiale wird ein Franchise-Betrieb. Ein entsprechender Vertrag soll, dem Vernehmen nach, auf zehn Jahre abgeschlossen sein.

Die Budget-Hotellerie boomt – vor allem in den Großstädten wird das Angebot an günstigen Übernachtungsmöglichkeiten immer größer. Da sollte es nicht verwundern, dass neben den alten Hasen auch immer wieder neue Konzepte auf den Markt drängen. So wird zum Beispiel auch der schwedische Möbelkonzern Ikea bald ein erstes Budget-Hotel in Deutschland eröffnen. Für einen detaillierteren Überblick über die heimische Budget-Branche hat nun das Magazin „Der Spiegel“ gesorgt.

Das München Airport Marriott-Hotel soll für acht Millionen Euro saniert werden. Von Januar bis September 2013 werden alle 253 Zimmer, Bäder und Flure renoviert. Auch die Tagungsräume und die Haustechnik sollen auf den neuesten Stand gebracht werden. Um das Hotel auch in Zukunft erfolgreich führen zu können, war es der Eigentümergesellschaft Patrizia KAG mbH zudem wichtig, weiterhin unter der Marke „Marriott“ zu firmieren.

Im Prozess um den Vergewaltigungsvorwurf gegen den ehemaligen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn soll es zu einer Einigung gekommen sein. Medienberichten zufolge wolle er dem Zimmermädchen Nafissatou Diallo sechs Millionen Dollar zahlen. Strauss-Kahn war am 14. Mai 2011 festgenommen worden, weil er in seinem Zimmer des New Yorker Sofitel-Hotels das Zimmermädchen zum Oralsex gezwungen haben soll.

Allen Bedenken zum Trotz hat der Erfurter Stadtrat eine neue Satzung zur Kulturförderabgabe beschlossen. Die angeblich an das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts angepasste Satzung sieht vor, dass nur noch privat reisende Gäste zur Kasse gebeten werden sollen. Geschäftsreisende müssen jedoch den Grund ihrer Reise nachweisen können. Nicht beachtet wurde dabei das aktuelle Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen, über das hoga um acht in dieser Woche berichtet hatte. Der Beschluss der Stadt sei für sie nicht im Ansatz nachvollziehbar, kommentierte Dirk Ellinger, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Thüringen, das Urteil.

Ob Sterne-Küche oder edle Ausstattung, ob exquisite Lage oder Rundumversorgung – die Luxushotellerie liest ihren Gästen fast jeden Wunsch von den Augen ab. Doch wer kann sich das schon leisten? Fast jeder, zumindest wenn man sich am aktuellen Artikel der Rheinischen Post orientiert. Dort wurden nun zehn europäische Hotels mit fünf Sternen vorgestellt, in denen das Wohnen auch für Normalverdiener erschwinglich ist.