Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.
Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.
Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.
Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.
Viele Unternehmen müssen sparen. Da verwundert es nicht, dass sich die meisten Geschäftsreisenden mit Drei-Sterne-Hotels zufrieden geben. 54,5 Prozent der rund 44 Millionen geschäftlichen Übernachtungen seien im letzten Jahr in dieser Kategorie gebucht worden, so eines der Ergebnisse der VDR-Geschäftsreiseanalyse 2013. Immerhin noch jede dritte Übernachtung wurde in Häusern mit vier Sternen verbracht, ein Jahr zuvor waren es noch 51 Prozent.
Zu seinem vierten Geburtstag beschenkt sich das Lindner Park-Hotel Hagenbeck einfach selbst: Es übernimmt die Patenschaften für die vier neuen Walrosse Odin, Dyna, Polosa und Olivia. Mit Artgenossin Neseyka, sind sie die einzigen Walrosse Deutschlands – und die erste Zuchtgruppe in Europa. Zum fünften Geburtstag würden sie sich dann die Patenschaft für das erste Walross-Baby Deutschlands wünschen, so Hoteldirektor Fabian Engels.
In der letzten Woche fand die weltweit größte Messe für Logistik und Mobilität statt. Und die „transport logistic“ ließ bei den Münchner Hoteliers Freude aufkommen. Obwohl die Auslastung im Vergleich zur letzten Messe vor zwei Jahren nur leicht auf 88 Prozent stiegt, zogen die Preise gewaltig an. Die Durchschnittsrate verbesserte sich von 156 auf 184 Euro. Das beflügelte auch den Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPar), der nach Angaben von Fairmas um 18,2 Prozent auf 162 Euro stieg.
Ikea und Marriott machen ernst: Im Juni beginnt der Bau des ersten Moxy-Hotels am Mailänder Flughafen. Das vierstöckige Drei-Sterne-Hotel soll Anfang kommenden Jahres mit 150 Doppelzimmern für einen Preis zwischen 60 und 80 Euro pro Doppelzimmer starten. Die Betten sind dann zum Glück schon zusammengeschraubt.
Das ist mal eine dicke Überraschung: In einem Hotel im Frankfurter Bahnhofsviertel hat ein Mann eine 1,20 Meter lange Boa Constrictor in seinem Badezimmer gefunden. Die Würgeschlange wurde wohl von einem anderen Gast mitgebracht und beim Reinemachen scheinbar nicht bemerkt. Man könne ja nicht jeden Tag das ganze Zimmer umstülpen, kommentierte Hotel-Zoo-Direktor Stenner die Angelegenheit.
95 Prozent aller Internetbucher glauben Gästebewertungen im Netz. Doch viele der dort beschriebenen Erfahrungen sind nicht echt oder entsprechen nicht der Realität. Gäste, Hoteliers oder die Konkurrenz können mitunter nach Lust und Laune drauf los schreiben. Der Bayerische Rundfunk geht dem Thema mit einem Filmbeitrag auf den Grund.
Großfeuer im nordrhein-westfälischen Hamminkeln – und Schuld war offenbar eine weggeworfene Zigarette auf einem der Balkons. Der dadurch ausgelöste Dachstuhlbrand im Landhotel „Hasen Hein“ verwüstete am frühen Dienstagmorgen das gerade erst vor zwei Jahren errichtete Obergeschoss – der Schaden wird derzeit auf eine halbe Million Euro geschätzt. 19 Hotelgäste waren evakuiert worden, blieben jedoch glücklicherweise unverletzt.
Hotels geben viel Geld dafür aus, Namen prominent aufs Dach zu schrauben. Ein schönes Logo oder einen attraktiven Schriftzug haben sich die Häuser allemal ordentlich Geld kosten lassen. Broschüren werden gedruckt, Webadressen bezahlt. Und dann kommt einer daher und schaltet im Internet auf den eigenen Hotelnamen eine Anzeige, greift im schlechtesten Fall die Gäste ab. Unverschämtheit? Mag sein. Was der eigene Hotelname dann noch wert ist, sagt Online-Experte Ullrich Kastner.