Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.
Der Betreiber des Hotels auf Burg Schnellenberg in Nordrhein-Westfalen hat Insolvenz angemeldet. Während der vorläufige Insolvenzverwalter die Sanierungschancen prüft, wird der Betrieb in Attendorn vorerst fortgesetzt.
Der Fahrdienstvermittler Uber Technologies hat neue Funktionen und Produkte vorgestellt, darunter erstmals Hotelbuchungen direkt in der App. Die Integration erfolgt in Kooperation mit Expedia und wird zunächst in den USA eingeführt.
Das Schlosshotel Klaffenbach in Chemnitz erhält einen neuen Betreiber. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, übergeben Silke und Ralf Langer nach insgesamt 17 Jahren Tätigkeit im Haus den Hotelbetrieb an die Primaro Holding unter der Leitung von Darija und Petar Marovic.
Anders als weitere Thüringer Gemeinden, verzichtet die Stadt Suhl auf das Eintreiben der Bettensteuer. Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Juli 2012, das eine Erhebung der Abgabe nur bei privat veranlassten Übernachtungen für rechtmäßig erklärt hatte, ist die Suhler-Satzung bislang nicht geändert worden. Die Städte Weimar, Erfurt und Eisenach hatten ihre Satzungen zur Bettensteuer dahingehend geändert, dass diese nur noch von Privatreisenden erhoben werden soll. Jena hatte die Abgabe im September 2012 komplett ausgesetzt.
Joggen ist gesund – zumindest, wenn keine Glasscheiben im Weg sind. Diese Erfahrung machte nun eine Touristin aus Süddeutschland, die in ihrem Hotel am Düsseldorfer Seestern zu ihrem morgendlichen Lauf aufgebrochen war. Voller Elan war sie losgetrabt, nur das Treppenhaus lag noch zwischen ihr und der Natur des Rheinufers. Und eben die besagte Glasscheibe. Die 50-jährige übersah das Hindernis, prallte dagegen und brach sich die Nase. Dumm gelaufen, sollte man meinen. Doch die Touristin sah das anders und verklagte das Hotel auf 2.000 Euro Schmerzensgeld plus Anwaltskosten. Das Hotel lehnt bisher jegliche Forderung ab, die Glasfläche sei auf jeden Fall erkennbar gewesen. Außerdem gebe es ohnehin keine Vorschriften, dass man Glasflächen kennzeichnen müsse.
Express
Expedia übernimmt die Mehrheit der Anteile an der Hotel-Suchmaschine Trivago. Für Markus Luthe ist das nicht nur ein weiterer Deal auf dem Markt der Reiseportale. Der Chef des Hotelverbandes prophezeit das Ende der unabhängigen Hotelsuche im Internet und spricht von einer Zäsur für die Hotellerie und den Reisemarkt. Schon 2013 könne das Jahr des „Suchen & Fluchen“ werden.
Ginge es nach den Ansichten von Gerwald Claus-Brunner von der Piratenpartei, dann würde die Berliner Bettensteuer den Hauptstadttouristen bald Freifahrten in der Region ermöglichen. Er selbst habe das Konzept im Schwarzwald testen können, wo Urlauber nach Zahlung der City-Tax kostenlos Busse und Bahnen benutzen dürfen. Pirat Brunner kündigte auch sogleich einen entsprechenden Antrag für das Abgeordnetenhaus an. Ein zweiter Antrag werde, seinen Angaben zufolge, gar die kostenfreie Nutzung für alle fordern. Mal sehen, wer das dann bezahlen soll.
Das Flaggschiff der Hotellerie in Schwerin ist insolvent. Das Amtsgericht in der Landeshauptstadt hat bereits einen Verwalter eingesetzt. Die 40 Mitarbeiter erhalten weiter ihre Löhne. Der Inhaber der Immobilie kündigte an, dass ab dem 1. Februar voraussichtlich die Carat-Hotel-Gruppe das Hotel führen werde. Der bisherige Pächter des Vier-Sterne-Plus-Hauses, der auch stellvertretender Chef des Landes-Dehoga ist, macht für die Insolvenz nicht zuletzt die von InterConti verlangten, teuren Standards verantwortlich.
In zahlreichen deutschen Großstädten stiegen 2012 die durchschnittlichen Zimmerpreise für eine Hotelübernachtung, so das aktuelle HRS-Preisradar. Den höchsten Anstieg verzeichnete München mit einem Plus von 6,4 Prozent auf rund 106 Euro pro Nacht. Damit durchbricht München als einzige Stadt in Deutschland die 100 Euro Schwelle. Ähnlich stark, nämlich um rund 6,2 Prozent, stiegen die Hotelzimmerpreise in Nürnberg. Hier sorgten vor allem die nur zweijährlich stattfindenden Messen für steigende Preise. Der durchschnittliche Zimmerpreis kletterte in der Frankenmetropole auf 88 Euro. Auch in Stuttgart zogen die Preise ähnlich stark an. Übernachtungen in der Hauptstadt Baden-Württembergs kosteten im vergangenen Jahr durchschnittlich knapp 91 Euro, eine Erhöhung um fast sechs Prozent. Ebenfalls steigende Preise um jeweils gut drei Prozent verzeichneten Berlin, Hamburg und Hannover.
Die im Durchschnitt teuersten Hotelübernachtungen in 2012 ermittelte das aktuelle HRS-Preisradar für Rio de Janeiro, New York und Sydney. Für ein Hotelzimmer zahlten Reisende in Rio de Janeiro knapp 186 Euro pro Nacht. Damit verdrängt die zweitgrößte Stadt Brasiliens New York vom Spitzenplatz. Im Big Apple legten Reisende knapp 175 Euro auf den Tisch. Auf Platz drei folgt Sydney. In der australischen Metropole mussten Reisende im Jahr 2012 durchschnittlich 171 Euro für ein Hotelzimmer ausgeben. Trotz niedrigerer Preise stehen Moskau und Zürich in Europa weiterhin an der Spitze. In Moskau sanken die Zimmerpreise um rund drei Prozent auf knapp 146 Euro. Auch Zürich konnte das hohe Preisniveau des Vorjahres nicht halten. An der Limmat gaben die Preise um knapp fünf Prozent auf rund 150 Euro pro Nacht und Zimmer nach.
Das Steigenberger Grandhotel in Brüssel wurde am 1. Januar 2013 offiziell eröffnet. Das luxuriöse Hotel hinter historischer Fassade verfügt über 269 Zimmer, darunter 40 Suiten. Konferenzmöglichkeiten stehen für bis zu 600 Personen in 13 Konferenzräumen zur Verfügung. Das Steigenberger Grandhotel befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Königspalast, dem Europaparlament, dem Kongresszentrum und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Brüssels.