Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.
Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.
Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.
Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.
Das Bundeskartellamt prüft derzeit, ob der Online-Händler Amazon den freien Wettbewerb behindert, wie Spiegel Online berichtet. Ins Visier der Wettbewerbshüter sind demnach Vertragsklauseln geraten, die Drittanbietern versagen könnten, ihre Waren auf anderen Plattformen billiger anzubieten. Kartellamtschef Andreas Mundt sagte, dass diese Klausel gegen das allgemeine Kartellverbot verstoßen könne, wofür einiges spreche. Das Kartellamt scheint sich also seine Meinung gegenüber Best-Preis-Garantien zu bilden.
Die Tage der Oldenburger Bettensteuer sind offenbar gezählt. Wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Bischoff und der Fraktionssprecher der Grünen Sebastian Beer im Rat erklärten, wollen sich mehrere Hoteliers dazu verpflichten, das Oldenburger Stadtmarketing finanziell zu unterstützen. Die Streichung der Bettensteuer komme aber erst dann in Frage, wenn der Vertrag unterschrieben sei, so Beer. Dies könne aber noch in dieser Woche geschehen.
Kaum war er draußen, ist die Polizei schon wieder hinter ihm her. Nachdem Ende letzter Woche ein 65-jähriger Mann in Südbayern aus der Haft entlassen worden war, mietete er sich sogleich ein Hotelzimmer in der Rothenburger Innenstadt. Das Problem daran: Am Dienstag war er schon wieder verschwunden. Die Rechnung von rund 200 Euro hatte er allerdings nicht bezahlt. Nun fahndet die Polizei nach ihm. Schon wieder.
Facebook-Fans lassen sich nur schwer in Gäste umwandeln. Das haben auch die weltweit agierenden Hotelmarken bemerkt und schränken die Buchungsmöglichkeiten über das Netzwerk ein. Waren in dem letztjährigen „Digital Report“ des „L2 Think Tanks“ noch 76 Prozent der 57 großen Hotelmarken über Facebook buchbar, so sank deren Anteil auf 52 Prozent im Jahr 2013. Ebenfalls gingen in diesem Zeitraum die von Facebook zu den Marken geleiteten Besuche von fünf auf zwei Prozent zurück.
Die Schweriner Stadtverwaltung liebäugelt mit der Bettensteuer. Derzeit würden sich verschiedene Ausschüsse mit einer zusätzlichen Abgabe der Tourismusbetriebe beschäftigen, wie Sprecherin Michaela Christen mitteilte. Gemeinsam mit einem weiteren Sparpaket könnte die Steuer aber frühestens im März beschlossen werden. Genug Zeit also, sich noch einmal mit den Satzungen anderer Kommunen zu beschäftigen.
Die US-amerikanische Hotelgruppe Hyatt expandiert in Frankreich. Gleich vier Hotels auf einmal werden ab April übernommen und sorgen so für weitere 1.700 Zimmer und Suiten im Portfolio. Auf der Einkaufsliste der Amerikaner standen in Paris das Concorde Lafayatte und das Hotel du Louvre, das Hotel Martinez in Cannes sowie das Mediterranée Hotel und Casino in Nizza. Alle Hotels werden nun saniert und können ab April gebucht werden.
Nicht jedes Hotel hält, was die Werbung verspricht. Staub und Spinnennetze in den Zimmern sind da noch die kleinsten Probleme. Die zehn fiesesten Hotel-Mängel hat nun das Internetportal HolidayCheck zusammengestellt. Ob Schimmel an den Wänden oder Blutflecken auf der Matratze. Ob Kakerlaken, Bettwanzen oder eine Europalette anstelle des Lattenrosts, das Portal kennt die schlimmsten Ausrutscher der Hotellerie.
Henning Thomas Graf von Schwerin hat früher mit Klötzchen mit dem zukünftigen holländischen König gespielt. Man kennt sich. Heute leitet der 44-jährige das Tagungshotel Schloss Krickenbeck in Nettetal-Hinsbeck. Daneben ist der „ganz normale Graf“ seit ein paar Monaten auch Präsident des nordrheinischen Hotel- und Gaststättenverbandes. Ein ausführliches Interview in der WAZ stellt den gelernten Luxushotelier vor.