Hotellerie

Hotellerie

Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Mitt Romney hat einen neuen Job. Der gescheiterte Präsidentschaftskandidat der Republikaner hat seine Wahlschlappe offenbar überwunden und sitzt nun wieder im Verwaltungsrat der Hotelkette Marriott – wie schon zwei Mal zuvor. Bereits von 1993 bis 2002 sowie von 2009 bis 2011 war der ehemalige Gouverneur von Massachusetts Mitglied des Gremiums.

Nicht so zügig wie geplant geht der Verkauf des insolventen Grandhotels in Heiligendamm über die Bühne. Nachdem die Berliner Median-Kliniken ihr Angebot überraschend geändert hätten und jetzt statt des gesamten Areals nur noch ein Gebäude kaufen wollten, stehe der geplante Deal nun in Frage, wie die Ostsee Zeitung berichtet. Da es allerdings mehrere Bewerber und keinen Liquiditätsengpass gebe, sei der Weiterbetrieb auch in der Insolvenz möglich, sagt das zuständige Ministerium und eilt mit Weile.

Markus Luthe, Chef des Hotelverbandes, schreibt in seinem Blog, wie vor allen Dingen die Opposition mit modernen Märchen und immer wieder mit inkorrektem Datenmaterial die Fakten bei der Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie auf den Kopf stelle. Auch die Medien bekommen bei Luthe ihr Fett weg: Viele Journalisten hätten den Pfad kritischer, faktenbasierter Berichterstattung verlassen und würden sich als Teil einer Kampagne gerieren, die mittel- und langfristig auf sie selbst zurückfallen werde. Sehr lesenswert!

Als „Buchungsportal von morgen“ hat die  Einkaufsgenossenschaft HGK ihr neues Angebot „hotelnex“ präsentiert. Die Fachpresse berichtete blumig. Doch was bringt eine Technologie, die nach eigenen Angaben noch keine Schnittstelle zu HRS habe, außer neuen Kunden für die HGK und andere beteiligte Partner?, fragt die Marketingexpertin Gabriele Schulze in ihrem Blog. Woher sollen die Gäste für die Hotels kommen? Und ist die Provision gerechtfertigt? Vergleichen sei besser als zahlen, so Schulze.

Wem die deutschen Innenstädte für die Weihnachtseinkäufe nicht ausreichen, der sollte vielleicht noch schnell ein Wochenende ins europäische Ausland fahren. Und damit die Einkaufswütigen nicht den Überblick verlieren, hat das Vergleichsportal Trivago nun ein Special zu den schönsten europäischen Einkaufsstädten zusammengestellt – natürlich mit den passenden Übernachtungsmöglichkeiten.

Es war einmal vor langer Zeit – da war die Schwarzwaldhochstraße eine der ersten Adressen Süddeutschlands. Man traf sich zur Jagd, fuhr Ski oder genoss einfach die Aussicht. Selbst Kaiserin Sissi kehrte dort ein. Doch der Glanz der alten Tage ist längst verblasst, bis auf die derzeit geschlossene Bühlerhöhe, das letzte verbliebene Luxushotel an der Straße, stehen die ehrwürdigen Häuser leer und verfallen nach und nach. Der Niedergang der Hotels ist aus Sicht des örtlichen Landrats aber kein Zeichen für den Niedergang des Tourismus auf der Höhe: Heutzutage gebe es eben ein anderes Freizeitverhalten.

Um die Konjunktur in Deutschland zu stützen, hat die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen jetzt eine Abwrackprämie für alte Heizungen ins Spiel gebracht. Zur Gegenfinanzierung schlagen verschiedene NRW-Minister vor, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen wieder zu streichen. "Das Geld, das wir mit diesem Steuergeschenk zum Fenster hinauswerfen, wäre bei einer solchen Abwrackprämie sinnvoller eingesetzt", sagte Umweltminister Johannes Remmel (Grüne).

Das Tauziehen um eines der „Wahrzeichen“ der Brandenburgischen Landeshauptstadt ist beendet. Der Hotelturm am Lustgarten wird nicht abgerissen, und SAP-Gründer Hasso Plattner baut auch keine Kunsthalle. Das Mercure bleibt ein Mercure. Nach Recherchen der Märkischen Allgemeine wird Blackstone, der Eigentümer der Immobilie, zukünftig auch der Betreiber. Mit anderen Worten: Aus einer Accor-Filiale wird ein Franchise-Betrieb. Ein entsprechender Vertrag soll, dem Vernehmen nach, auf zehn Jahre abgeschlossen sein.