Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.
CIC Hospitality aus Norwegen übernimmt den Betrieb des Flightgate Munich Airport Hotel in Hallbergmoos bei München. Das Haus mit 212 Zimmern wird künftig unter der Marke Radisson Individuals geführt.
Das frühere Wyndham Grand Salzburg tritt künftig unter der Marke Radisson Blu auf. Das Haus verfügt über 262 Zimmer und 1.785 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und positioniert sich verstärkt im Tagungs- und Geschäftsreisemarkt.
Die DSR Hotel Holding eröffnet am 6. Juli 2026 das neue Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen mit 69 Zimmern im ehemaligen Reindl's Partenkirchner Hof. Das neue Haus ist ab sofort buchbar und erweitert das Alpen-Portfolio des Unternehmens.
Auch in diesem Jahr werden Hotelzimmer zur Wiesn deutlich teurer. Das Buchungsportal HRS ermittelte einen Durchschnittszimmerpreis während des Volksfestes von rund 200 Euro. Dies entspricht einer Steigerung von fast 100 Prozent zum Durchschnittspreis der vergangenen zwölf Monate. Doch auch während des Oktoberfests schwanken die Preise: So sind die Wochenenden traditionell am teuersten.
Keine tobenden Kinder, keine schreienden Babys – kinderfreie Hotels werden im Urlaubsland Spanien immer beliebter. Mit dem Etikett „adults only“ bieten die dortigen Hoteliers ein zusätzliches Angebot, das sich speziell an Paare und Singles richtet, die in aller Ruhe ein paar Tage entspannen wollen. Und das eben ganz ohne Kindergeschrei. Nach Angaben des DEHOGA sind kinderfreie Hotels in Deutschland allerdings nicht besonders verbreitet.
Die ersten sechs Monate waren für die österreichische Hotellerie eigentlich erfolgreich. Eigentlich. Denn auch wenn die Übernachtungszahlen auf den höchsten Stand seit 1995 kletterten, sehen die Hoteliers noch lange keinen Grund zur Freude. Es stünden mehr Betten leer als im Vorjahr, gab der Präsident der Hoteliervereinigung (ÖHV) zu bedenken. Die Steigerung reiche einfach nicht aus, um die gestiegene Bettenzahl zu kompensieren.
Die Marktmacht der bestehenden Buchungsportale ist unbestritten. Doch die Schweizer Hoteliers wollen das so nicht mehr gelten lassen. Um sich zu behaupten, haben die Eidgenossen nun eine eigene Plattform gegründet. Das Projekt richte sich jedoch nicht gegen die bestehenden Anbieter, es solle vielmehr für eine profitable und unabhängige Schweizer Hotellerie sorgen, so der Präsident des Schweizer Hotelverbandes.
Diebstahl ist ein Verbrechen. Was im Supermarkt noch selbstverständlich ist, wird in Hotels gern schnell vergessen. Aschenbecher, Handtücher, Besteck, ja sogar Fernsehapparate oder Möbelstücke verschwinden jeden Tag aus den Gästezimmern. Das berühmte New Yorker Hotel „Waldorf Astoria“ will diese Dinge nun zurück, und verspricht eine Generalamnestie. Einen Löffel aus dem Jahr 1925 haben sie sogar schon bekommen.
Das Atlantic Hotel Kempinski gehört zu Hamburg wie Hafen oder Speicherstadt – nicht umsonst ist Udo Lindenberg seit 17 Jahren Dauergast. Das ein wenig in die Jahre gekommene Haus wurde seit Januar 2010 restauriert, während der Hotelbetrieb weiter ging. Die Bauphasen sind nun abgeschlossen, und das Atlantic gehört wieder zu den besten Hotels der Welt.
Die Schweizer Hotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection hat im ersten Halbjahr 2012 unterm Strich kein Geld verdient. Bei einem um 3,1 Prozent auf 33,6 Millionen Schweizer Franken gesunkenem Konzernumsatz lag das Minus des Unternehmens, das Luxushotels in Interlaken, Luzern, Bern und Zürich betreibt, bei 3,4 Millionen Schweizer Franken. Im Vorjahr konnte die Gruppe noch einen Gewinn verbuchen.
David gegen Goliath in den Schweizer Alpen. Der in 17 verschiedenen Ländern tätige Hotelkonzern Swissôtel macht Ernst, nachdem ein Gast fälschlicherweise annahm, er würde in einem Haus der Hotelkette übernachten. Tatsächlich hatte er ein Zimmer der Swisshotel Flims AG gebucht, einem Einzelhotel in einer beschaulichen Alpengemeinde mit kaum 3.000 Einwohnern. Da eine außergerichtliche Einigung nicht zustande kam, sind nun die Gerichte an der Reihe.