Radisson Blu startet größtes Konferenzhotel Salzburgs am Hauptbahnhof

| Hotellerie Hotellerie

Das bisherige Wyndham Grand Salzburg firmiert künftig als Radisson Blu Hotel & Conference Centre, Salzburg. Nach Angaben des Unternehmens wird das Haus als größtes Konferenzhotel der Stadt positioniert und verfügt über 262 Zimmer und Suiten sowie 1.785 Quadratmeter Veranstaltungsfläche. Franchisenehmer ist die GCH Hotel Group aus Berlin, die nach eigenen Angaben rund 50 Hotels in Deutschland und Österreich betreibt.

Das Hotel befindet sich in der Elisabeth-Vorstadt in der Fanny-von-Lehnert-Straße 7 und liegt rund 300 Meter vom Salzburger Hauptbahnhof entfernt. Von dort bestehen direkte Bahnverbindungen unter anderem nach Wien, München und Zürich. Der Flughafen Salzburg W. A. Mozart liegt laut Mitteilung etwa fünf Kilometer entfernt.

Hotel erweitert Veranstaltungsangebot mit 16 flexibel nutzbaren Konferenzräumen

Kernstück des Konferenzbereichs ist nach Angaben des Unternehmens der Salzburg Saal mit 960 Quadratmetern Fläche. Der Raum kann in zwei Bereiche aufgeteilt werden und soll für Kongresse, Firmenveranstaltungen und größere Tagungen genutzt werden. Insgesamt verfügt das Hotel über 16 Veranstaltungsräume, darunter mehrere mittelgroße Säle sowie kleinere Räume für Workshops und Besprechungen.

Laut Mitteilung sind sämtliche Räume mit WLAN, Klimaregelung und audiovisueller Technik ausgestattet. Tagungspakete würden über das Programm „Radisson Meetings“ angeboten und beinhalteten eine CO₂-Kompensation ohne Aufpreis. Zudem verweist das Unternehmen auf Zertifizierungen wie das „Green Meeting“-Label, das EU-Ecolabel sowie das österreichische Umweltzeichen.

Der General Manager des Hauses, Roland Mittermair, erklärte: „Dieses Haus hat sich über Jahre als Salzburgs führender Konferenzstandort bewiesen. Unser Ziel ist es nun, darauf aufzubauen – mit einer stärkeren internationalen Anbindung, neuen Standards im Tagungsbereich und gleichzeitig dem Anspruch, ein Ort zu sein, an dem sich Gäste auch jenseits des Konferenzsaals wohlfühlen.“

Hotel bietet Zimmerkategorien zwischen 24 und 78 Quadratmetern an

Das Hotel verfügt nach Unternehmensangaben über 262 Zimmer und Suiten in sieben Kategorien. Die Größen reichen von 24 bis 78 Quadratmetern. Angeboten werden unter anderem Standard-, Superior- und Premium-Zimmer sowie Familienzimmer für bis zu vier Personen. Zusätzlich stehen Executive-Zimmer und Suiten mit Zugang zur Clublounge und Dachterrasse zur Verfügung.

Zur Ausstattung gehören laut Mitteilung Highspeed-WLAN, Klimaanlage und Safes. In mehreren Zimmerkategorien stehen zudem Nespresso-Kaffeemaschinen bereit. Die Badezimmer seien je nach Kategorie unterschiedlich ausgestattet.

Auch gastronomisch setzt das Hotel auf mehrere Angebote. Das Restaurant „Baroque“ kombiniert nach Angaben des Unternehmens Bistro, Bar und Restaurant. Das Frühstück wird im Restaurant „Tamino“ serviert. Ergänzt wird das Angebot durch eine Außenterrasse.

Betreiber sieht Wachstumspotenzial im Salzburger Tagungs- und Geschäftsreisemarkt

Die GCH Hotel Group sieht in der Umstellung auf die Marke Radisson Blu vor allem Potenzial im Geschäftsreise- und Tagungssegment. Geschäftsführer Sascha Hampe erklärte: „Die Konversion zum Radisson Blu ermöglicht es uns, das Haus gezielt als führendes Business- und Tagungshotel im Salzburger Markt zu positionieren und damit das wachsende Mice-Segment optimal zu bedienen.“

Nach Angaben des Unternehmens richtet sich das Haus sowohl an Veranstalter von Meetings und Kongressen als auch an Geschäfts- und Freizeitreisende. Neben dem Konferenzbereich bietet das Hotel einen Wellness- und Fitnessbereich mit Hallenbad, Sauna und Trainingsmöglichkeiten. Für Gäste stehen zudem 450 Tiefgaragenplätze sowie sechs Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung.


Zurück

Vielleicht auch interessant

CIC Hospitality aus Norwegen übernimmt den Betrieb des Flightgate Munich Airport Hotel in Hallbergmoos bei München. Das Haus mit 212 Zimmern wird künftig unter der Marke Radisson Individuals geführt.

Die DSR Hotel Holding eröffnet am 6. Juli 2026 das neue Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen mit 69 Zimmern im ehemaligen Reindl's Partenkirchner Hof. Das neue Haus ist ab sofort buchbar und erweitert das Alpen-Portfolio des Unternehmens.

Das Hotel Gut Ising am Chiemsee investiert in den Bau von zwei neuen Wohngebäuden für seine Angestellten. Bis Oktober entstehen insgesamt 37 Einheiten mit 60 Betten sowie verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen für Auszubildende und Fachkräfte.

Das Webers Hotel im Essener Ruhrturm wird künftig von Signo Hospitality betrieben und schließt sich der Accor-Gruppe an. Ab Ende 2026 sind umfassende Renovierungsarbeiten und ein Markenwechsel des Hauses mit 137 Zimmern geplant.

Eine Studie von HotellerieSuisse zeigt den anhaltend hohen Einfluss von Buchungsplattformen auf die Preisgestaltung in der Schweizer Hotellerie. Hotels berichten zunehmend über Preisunterbietungen und eingeschränkte Kontrolle im digitalen Vertrieb.

Das „Hotel am Sophienpark“ in Baden-Baden soll nach einer umfassenden Modernisierung im Frühjahr 2027 unter dem Namen „The Floris“ weitergeführt werden. Das traditionsreiche Gebäude an der Sophienstraße 14 werde derzeit revitalisiert und als Vier-Sterne-Superior-Hotel neu positioniert.

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.

Eine aktuelle Preisstudie zeigt, dass viele Hotels an der Nord- und Ostsee trotz einer hohen Nachfrage ihre Preise senken. Grund dafür ist ein verändertes Buchungsverhalten der Gäste, auf das viele Betriebe mit defensiven Preisstrategien reagieren.