Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.
Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.
Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.
Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.
Europas Branchenprimus Accor wird künftig noch enger mit der HRS Group zusammenarbeiten. Die Hotels der Franzosen werden über eine direkte Schnittstelle des Reservierungssystems in Echtzeit an die HRS-Portale angebunden, um so alle Raten, Verfügbarkeiten und Informationen abzubilden. Er freue sich, dass sie die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit diesem strategisch wichtigen Partner fortsetzen würden, so Accor-Manager Jean-Luc Chrétien. Die HRS Group böte ihnen weltweit eine starke Präsenz und sei eine perfekte Ergänzung zu ihren eigenen Distributionskanälen.
Beim traditionsreichen Schlosshotel Bühlerhöhe sieht es im wahrsten Sinne des Wortes zappenduster aus – dem bereits seit drei Jahren geschlossenen Haus wurde der Strom abgedreht. Auch andere Rechnungen der letzten Monate in Höhe von mehreren zehntausend Euro seien nicht bezahlt worden. Wie es nun mit dem „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung" weitergeht, ist fraglich.
Nach dem Nationalrat hat nun auch der Ständerat der Schweiz einer Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes für Beherbergungsleistungen zugestimmt. Damit kommt bei den Eidgenossen die auf 3,8 Prozent reduzierte Mehrwertsteuer bis Ende 2017 zum Tragen.
Die Bettensteuer findet auch in Potsdam wenig Freunde. Die Direktoren mehrerer Spitzenhotels drohen nun mit dem Gang vors Gericht, sollte die Stadt an ihren Planungen für eine Bettensteuer oder eine Tourismusabgabe festhalten. Die Art und Weise, wie hier mit den Hotels umgegangen werde, sei untragbar, so Steigenberger-Direktorin Gondra Wettley. Die Angst vor dem Parkeintritt sei offensichtlich größer als der Respekt vor der Hotellerie, den dort beschäftigten Menschen und den Gästen.
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO plant gemeinsam mit dem Buchungsportal HRS und weiteren Partnern aus der Branche ein Hotel der Zukunft zu bauen. „Das FutureHotel“ soll Ende 2014 unter dem Namen „Hotel Schani Wien“ eröffnet werden und unter anderem zukunftsweisende Lösungen für den Buchungsprozess, das Check-in und Check-out sowie für das Hotelzimmer selbst finden.
Bei der 35sten Investitionskonferenz der New Yorker Universität haben die Starwood Hotels & Resorts bekanntgegeben, dass seit der Übernahme der Marke im Jahr 2005 nahezu drei Milliarden Dollar, aus der Unternehmenskasse und unterstützt durch die Eigentümer, in die Le Méridien-Hotels gesteckt wurden. Eine weitere Milliarde soll nun in den nächsten zwölf Monaten in bestehende Hotels der Gruppe fließen.
Der Präsident der Schweizer Hotellerie, Guglielmo Brentel, feuert verbal auf die eigene, seit Jahren kriselnde Branche. Die Schweizer Hotels hätten die globalen Veränderungen zu lange ignoriert. Dank der langen Erfolgsgeschichte im Tourismus sei man einfach träge geworden, sagte der Vorsteher des Verbands Hotelleriesuisse. Einige Branchen in der Schweiz verdienten gutes Geld mit den ausländischen Gästen, während "andere Player, wie die Hoteliers, dusselig arbeiten und nichts dabei herauskommt". – Klare Worte an die Kollegen.
Als wohl eines der ersten Luxushotels der Welt schafft das „New York Hilton Midtown“ den Zimmerservice ab. Wer in dem 2.000-Zimmer-Haus demnächst Hunger oder Durst hat und mehr will als die Minibar, der geht dann in das neue Hotelrestaurant „Herb n’ Kitchen“. Und auch hier ist Selbstbedienung angezeigt, alles ist „to grab and go“. Ein Sprecher des Hotels begründete den Schritt mit der gesunkenen Nachfrage nach der luxuriösen Dienstleistung. Andere Stimmen mutmaßen, es gehe ganz einfach um mehr Profit.