Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.
Der Betreiber des Hotels auf Burg Schnellenberg in Nordrhein-Westfalen hat Insolvenz angemeldet. Während der vorläufige Insolvenzverwalter die Sanierungschancen prüft, wird der Betrieb in Attendorn vorerst fortgesetzt.
Der Fahrdienstvermittler Uber Technologies hat neue Funktionen und Produkte vorgestellt, darunter erstmals Hotelbuchungen direkt in der App. Die Integration erfolgt in Kooperation mit Expedia und wird zunächst in den USA eingeführt.
Das Schlosshotel Klaffenbach in Chemnitz erhält einen neuen Betreiber. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, übergeben Silke und Ralf Langer nach insgesamt 17 Jahren Tätigkeit im Haus den Hotelbetrieb an die Primaro Holding unter der Leitung von Darija und Petar Marovic.
In der ehemaligen Polizeiwache in Regensburg residieren statt Polizisten und Übeltätern bald Hotelgäste. Ein Investor hat das barocke Gebäude vom Staat Bayern erstanden und will noch in diesem Jahr eine Herberge eröffnen. Zukünftig schlafen die Gäste in bis zu 40 Quadratmeter großen Zimmern und frühstücken im ehemaligen Leitstand der Polizei. Investor Zitzelsberger kennt sich mit Hotels aus. Ihm gehört auch das „Hotel Central“ in der Weltkulturerbestadt an der Donau.
Grandioser Start für die TV-Miniserie über das Berliner Hotel Adlon. Der erste Teil des Historien-Epos verdrängte am Sonntag mit 8,53 Millionen Zuschauern sogar den „Tatort“ und sicherte sich so einen Marktanteil von 22,5 Prozent. Selbst die passende Dokumentation im Anschluss fesselte noch über sieben Millionen an die heimischen Fernseher. In der werberelevanten Zielgruppe der 14 bis 49-Jährigen lag allerdings der „Tatort“ deutlich vorne. Die Geschichte um das Hotel am Pariser Platz interessierte da nur 1,91 Millionen Zuschauer.
Es müssen nicht immer die Flitterwochen sein, die verheiratete Paare ins Hotel locken. Der niederländische Unternehmer Jim Halfens hatte da eine ganz andere Idee – das Ehescheidungshotel. Bisher hätten fast 45 Paare das Rundum-Paket zur Scheidung in Anspruch genommen, so Halfens. Und das Interesse wachse weiter. Eine feste Adresse hat das Hotel jedoch nicht. Halfens fürchtete Demonstrationen von Ehefanatikern und Belagerungen durch Paparazzi bei Prominenten. Sie würden im Vorgespräch klären, ob eine Hotelscheidung machbar und ratsam sei, und böten dann gute Häuser in verschiedenen Städten an, mit denen sie Verträge hätten, erklärte der Niederländer. Vor Ort stünden dann ein Notar, für jeden Partner ein Anwalt sowie Psychologen bereit. In Deutschland wird es aber vorerst keinen Scheidungsservice in der Hotellerie geben: Bei uns ist dafür ein Richter erforderlich.
Die 99 beliebtesten Hotels der Welt stehen fest. Aus 780.000 Bewertungen von Hotelgästen hat HolidayCheck die Sieger ermittelt. Am beliebtesten bei Urlaubern sind Hotels in Österreich und Italien: Beide Länder stellen jeweils sieben Gewinner - in jeder der Kategorien einen. Gleichauf mit Spanien folgt Deutschland mit sechs Preisträgern. Deutschland als Seriensieger der letzten Jahre gelingt es diesmal nicht, ganz oben zu stehen. Als beliebtestes Hotel in Deutschland bekommt das Hotel H10 Berlin Ku'damm den HolidayCheck Award 2013.
Seit dem 1. Januar werden in Hamburg Privatreisende mit der Bettensteuer zur Kasse gebeten. Viele Touristen bekommen von der Zwangsabgabe allerdings nichts mit. Nicht wenige Hamburger Hoteliers übernehmen die Zeche ihrer Gäste und füllen die Stadtkasse selbst. Vor allen Dingen in den Fünf-Sterne-Häusern der Stadt wollen die Hoteliers die Gäste „verschonen“. Die großen Ketten sehen das allerdings anders. Bei Motel One zum Beispiel wird die Bettensteuer eingetrieben.
Dass die Kleinen nicht immer unter den Großen leiden müssen, beweist derzeit das Berliner Drei-Sterne-Hotel Astoria. Nachdem das Haus mit dem jüngst eröffneten Waldorf Astoria Berlin einen berühmten Namensvetter bekommen hat, kann die Direktorin Claudia Wülker zumindest nicht mehr über Gästemangel klagen. Dass der Fünf-Sterne-Palast nur einen Steinwurf entfernt ist, würde für zusätzliche Verwirrung sorgen, so Wülker. Die Verwechslung mit dem Luxus-Hotel sei in erster Linie ein Vorteil für sie. Angst vor Schwierigkeiten mit den Namensrechten hätten sich zum Glück aber als unbegründet erwiesen. Die Namensgleichheit sorge da eher schon für Belustigung im Haus. So habe sich beispielsweise ein italienischer Sternekoch beworben, der bereits für die Regierung in Rom gekocht hat. Natürlich hätten sie ihn eingeladen, mal für die Belegschaft auf Probe zu kochen, sagte Wülker. Diesen Spaß wollten sie sich dann doch nicht entgehen lassen.
Hotelgäste sind vergesslich – und das nicht nur bei Ladekabeln. Zum Glück gibt es die britische Hotelkette „Travellodge“, die jährlich ihre Liste mit den schrägsten Fundstücken veröffentlicht. Und im vergangenen Jahr waren das so einige. So staunten die Angestellten wohl nicht schlecht, als sie das Zimmer im englischen Basildon Wickford betraten und eine Sprühkabine für Sonnenbräune entdeckten. Das rund 2,40 Meter hohe Gerät wurde zurückgelassen, weil die Gäste bei der Abreise einfach zu verkatert waren. Auch die 60.000 Euro-Rolex, die lebende Python-Schlange oder das Zwergschwein sorgten bestimmt für etwas Abwechslung im Hotelalltag.
Die Finanzkrise macht auch vor Hotels nicht Halt – vor allem, wenn sie in Spanien stehen. Nachdem bekannt wurde, dass sieben der sogenannten Paradores aufgrund wirtschaftlicher Probleme schließen müssen, haben sich die Betreiber und Arbeitnehmervertreter nun darauf geeinigt, dass nur eines der Häuser dicht machen wird. Die Luxus-Unterkünfte in staatlicher Hand, die zum großen Teil in historischen Bauwerken wie Burgen oder Klöstern untergebracht sind, leiden stark unter der sinkenden Zimmerauslastung. Mit dem Betrieb der historischen Hotels verfolgt die spanische Regierung gleich zwei Ziele: Einerseits soll so Geld für die Pflege der alten Gemäuer aufgebracht, andererseits ländliche und wenig besuchte Gebiete für Touristen attraktiv gemacht werden.