12 Hotels in 12 Monaten: Accors Handwritten Collection feiert ersten Geburtstag

| Hotellerie Hotellerie

Die Handwritten Collection, die Accor im Mittelklasse-Segment positioniert, feiert im Januar 2024 ihr einjähriges Bestehen. Das Portfolio ist passend dazu in genau zwölf Monaten auf ebenso viele Hotels in aller Welt angewachsen. 25 weitere Hotels sind derzeit in Planung, mehr als 150 Projekte in Verhandlung, wie Accor nun mitteilte. Die Marke wurde im Januar 2023 ins Leben gerufen (Tageskarte berichtete).

„Ähnlich, wie jede Person im wahrsten Sinne des Wortes ihre eigene Handschrift hat, ist es auch in den Hotels unserer Handwritten Collection die ‘Handschrift’ des jeweiligen Hoteliers, an die sich unsere Gäste erinnern. Das ist es, was unsere Marke von anderen unterscheidet", erklärt James Wheatcroft, Global SVP Midscale Brands, Accor. „Diese persönliche Note kommt bei Reisenden, die ihr Reiseziel in allen Facetten erleben möchten, sehr gut an. Die Handwritten Collection geht auf die steigende Nachfrage nach individuellen, attraktiven Hotels ein. Zugleich bietet sie die Sicherheit der Accor Gruppe in puncto Gäste- und Servicestandards und die weltweit beliebten Mitgliedervorteile ihres Loyalty-Programms."

„Wir haben die Handwritten Collection gegründet, um unabhängige Hotels im Midscale-Segment zu unterstützen, die von den Vorteilen einer globalen Hotelgruppe profitieren und gleichzeitig ihren einzigartigen Charakter beibehalten möchten", so Camil Yazbeck, Global Chief Development Officer, Premium, Midscale & Economy, Accor. „Wir freuen uns über die außerordentlich positive Resonanz von Eigentümer:innen und Partner:innen im ersten Jahr und schauen positiv in die Zukunft, wo wir in den globalen Märkten zahlreiche neue Möglichkeiten für die Handwritten Collection sehen. Entsprechend ambitioniert ist auch unsere Zielsetzung für Neuprojekte für 2024."

Handwritten Collection – Auswahl des aktuellen Portfolios

Das in der Nähe des Sheshan-Nationalparks gelegene Hotel Shanghai Sheshan Oriental – Handwritten Collection (China) spiegelt die Leidenschaft für das Meer wider. Das im mediterranen Stil erbaute Hotel ist von einer tropischen Landschaft umgeben und verfügt über eine 4.400 m² große Außenpoolanlage mit künstlichem Strand sowie Kinderbecken. Im „Social Hub" entdecken Gäste eine Sammlung von Büchern über die Weltmeere und Ozeane für jede Altersgruppe - von Kunst und Kinderliteratur bis hin zu Romanen und Comics. Die Passion des Gastgebers findet auch an der Bar Ausdruck, wo ein besonderer Signature-Cocktail serviert wird: der Seawater Martini, eine erfrischende und salzige Alternative zum traditionellen Dirty Martini.

Im The Hotel Faber Park Singapore – Handwritten Collection (Singapur) erzählen die Architektur und das Design des Hotels die Geschichte des Mount Faber Parks, einem der ältesten Parks in Singapur. Im Jahr 1845 leitete dort Captain Charles Edward Faber den Bau einer Straße zum Gipfel, wo er eine Signalstation errichtete. Das Design des Hotels wurde von Captain Fabers Mission entlang der Hügel des Parks inspiriert - und  das eingebettet in eine grüne Parklandschaft und mit Blick auf Stadt und Hafen.

Ein Aufenthalt im kunstvollen Saint Gervais Hotel & Spa – Handwritten Collection (Frankreich) fühlt sich ein wenig wie eine Reise in die Türkei an. Gäste werden mit orientalischer Musik und einem Begrüßungsritual mit türkischem Eau de Cologne empfangen. Für die Spa-Behandlungen nutzt das Team Rosenwasser und Orangenblütenextrakt. Die Bibliotheksecke in der Lobby lädt ein, beim Schmökern in die türkische Geschichte einzutauchen. Das Frühstück verwöhnt mit persönlichen Lieblingszutaten des Besitzers, darunter Börek, Feta, Oliven, Petersilie und Tomaten, dazu gibt es den ganzen Tag türkischen Kaffee und Tee. Abends genießen die Gäste Cocktails mit Zutaten wie Raki und Granatapfelsirup.

Das in einem historischen Gebäude im italienischen Renaissancestil beheimatete Hotel Morris Sydney – Handwritten Collection (Australien) ist ein Beispiel für den Zwischenkriegs-Palazzo-Stil des Architekten Virgil Dante Cizzio und erstrahlt künftig als Boutique-Hotel mit stimmungsvoller Bar. Alt und neu, hell und dunkel, italienisches Design und australischer Einfluss: Beim Wechsel zwischen Bar und Hotel erleben Gäste gleichzeitig einen Wechsel der Stimmungen und Designs. Die Liebe des Gastgebers zur italienischen Kultur zeigt sich aber auch darüber hinaus immer wieder: Etwa, wenn das italienischen Willkommensgetränk gereicht wird, wenn die Gäste beim „Bar Morris Bill"-Ritual ihr Glück in Form eines Amaro-Nachttrunks auf Einladung des Hauses erwürfeln können, oder bei einem Runde des Kartenspiels „Scopa", das sich auf jedem Zimmer befindet.

Das Splendid Hotel Lac d’Annecy – Handwritten Collection (Frankreich) zelebriert das Art-Déco-Design. Das Hotel wurde vom Designer Thierry D'Istria entworfen, der eine Vielzahl von Art-Déco-Elementen in die Architektur und die Innenräume integrierte und durch Designs der 1950er Jahre ergänzte. Entsprechend finden sich Stücke der Ära in der Möblierung, der Kunst und Dekoration des Hauses. Highlight ist das Hotelrestaurant als wahres Art-Déco-Prunkstück. 

Im Les Capitouls Toulouse Centre – Handwritten Collection (Frankreich) sind Fans der Musikszene der 1970er bis 1980er Jahre in Manchester bestens aufgehoben. Das rosafarbene Backstein-Stadthaus versprüht mit seinem einladenden Dekor englischen Spirit und atmet förmlich den Geist des britischen New Wave. Unter dem Glasdach der Wilson-Bar trinken Gäste englische Biere und leckere Cocktails – um sie herum Poster, Audiokassetten und Erinnerungsstücke, die die legendäre Ära von Hacienda und Factory Records einfangen. In den Gästezimmern gibt es Plattenspieler und Schallplatten, um den Gästen ein Gefühl für jene Musik und Ära zu vermitteln, die eine ganze Generation geprägt hat. Zum Frühstück gibt es hausgemachte Gerichte und einen besonderen „After Concert"-Shot, um das Storytelling abzurunden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.