33 Hotels aus sieben Ländern bewerben sich als „Hotelimmobilie des Jahres 2023"

| Hotellerie Hotellerie

Von Marc Schnerr

Für die europäische Auszeichnung „Hotelimmobilie des Jahres“, die im Rahmen der 196+ forum-Fachkonferenz am Freitag, den 6. Oktober in München verliehen wird, haben sich in diesem Jahr 33 Hotels aus sieben Ländern beworben: 19 Bewerber kommen aus Deutschland, die weiteren Hotels aus Österreich (6), Spanien (3), der Schweiz (2), Frankreich (1), Georgien (1) und Italien (1). 

Andreas Martin, Jury-Vorsitzender: „Zwischen Neubauten und Umnutzungen von Bestandsimmobilien sowie Neupositionierungen von nicht mehr zeitgemäßen Hotelimmobilien, hat sich im diesjährigen Bewerberfeld ein Gleichgewicht eingestellt. Alternative Finanzierungskonzepte werden umgesetzt, Hotels werden noch konsequenter auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten, und der Grad der Digitalisierung schreitet voran, so dass die Unterschiede zwischen der klassischen Struktur eines Vollhotels und neuen, sich aktuell entwickelnden Betriebsformen immer radikaler und mutiger werden. Auf die interdisziplinäre Fachjury wartet wieder die anspruchsvolle Aufgabe, aus einem sehr heterogenen Bewerberfeld mit ganz unterschiedlichen Konzepten in Stadt- und Feriendestinationen, eine Nominierungsauswahl zu treffen.“

Am diesjährigen Wettbewerb konnten Hotels teilnehmen, die zwischen Januar 2022 und Juni 2023 in Europa neu gebaut und eröffnet oder nach kompletter Schließung umgebaut und neu positioniert wurden. Auf der Jurysitzung Anfang September werden aus allen Bewerbungen bis zu zehn Nominierte gewählt, die während des 196+ forum in München präsentiert werden.

Bei der Bewertung der eingereichten Bewerbungen ist das Zusammenspiel folgender Kriterien, unabhängig von der Kategorisierung des Hotels, maßgeblich: Architektur und Gestaltung, Integration in das Projektumfeld, Nachhaltigkeit und technische Innovation, Originalität des Konzeptes sowie Wirtschaftlichkeit.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das unter Denkmalschutz stehende IFA Fehmarn Hotel & Ferien-Centrum wird bei laufendem Betrieb modernisiert. Die Maßnahmen umfassen öffentliche Bereiche sowie Zimmer und Apartments und sollen den architektonischen Charakter des Standorts bewahren.

In Bayreuth ist es laut Polizei zu mehr als 100 auffälligen Hotelbuchungen über ein Online-Portal gekommen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs.

Patrizia hat für das Holiday Inn Express in Augsburg einen neuen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Die The Chocolate on the Pillow Group übernimmt den Betrieb des Hotels mit 136 Zimmern.

Der Mainzer Stadtrat hat die Einführung einer Bettensteuer beschlossen. Kurz vor der Abstimmung hatte der DEHOGA Rheinland-Pfalz erneut versucht, die Entscheidung zu stoppen und für einen Gästebeitrag geworben.

Das aktuelle „mrp hotels quarterly“ sieht aktives Asset Management als zentrale Steuerungsfunktion für Hotelimmobilien. Vertreter aus Finanzwirtschaft und Hotellerie diskutierten steigende Kosten, veränderte Nachfrage und Unterschiede zwischen den Hotelsegmenten.

Marriott International meldet für das erste Quartal 2026 ein RevPAR-Wachstum von 4,2 Prozent und eine Rekord-Pipeline von fast 618.000 Zimmern. Trotz steigender Managementgebühren sank der Nettogewinn leicht auf 648 Millionen US-Dollar.

Novum Hospitality eröffnet mit dem Holiday Inn – the niu Quay in Hamburg-Harburg sein erstes Hotelprojekt in der kombinierten Rolle als Eigentümer und Betreiber. Das Haus umfasst 166 Zimmer und ist Teil des Projekts Aqua²dock am Harburger Binnenhafen.

Klarna und Minor Hotels kooperieren ab sofort in 13 europäischen Ländern, um Reisenden flexible Zahlungsmodelle anzubieten. Kunden können Hotelbuchungen künftig sofort oder in zinsfreien Raten begleichen.

Das Romantik Hotel Zell am See nimmt am 13. Mai nach umfassenden Renovierungsarbeiten den Betrieb für die Frühjahrssaison wieder auf. Die Umbaumaßnahmen betrafen vor allem die Optik und Ausstattung des Vier-Sterne-Hauses.

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.