58,7 Millionen Dollar - Chris Nassetta von Hilton ist Topverdiener der Hotellerie

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Der Präsident und CEO von Hilton, Christopher Nassetta, erhielt im vergangenen Jahr ein Gehalt von 58,7 Millionen Dollar, mehr als die Chefs der konkurrierenden Hotelbetreiber Marriott, Wyndham, IHG und Accor. Dies geht aus Dokumenten hervor, die bei der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission eingereicht wurden.

Choice Hotels und Hyatt haben ihre Vergütungszahlen noch nicht veröffentlicht.

Hiltons Nassetta erhielt im Jahr 2024 ein um drei höheres Gehaltspaket als im Vorjahr. Ein wichtiger Grund: Der Aktienkurs von Hilton stieg im Laufe des Jahres um 36 Prozent. Dazu eröffnete Hiltion im Laufe des Jahres fast 100.000 Zimmer, was den größten Sprung in der Geschichte des Unternehmens darstellt.

Wie seine CEO-Kollegen erhielt Nassetta den größten Teil seines Gehalts als potenzielle anreizbasierte Vergütung, einschließlich jährlicher Anreize und Aktienzuteilungen.

Nassettas Grundgehalt belief sich dem Bericht zufolge auf nur 1,3 Millionen Dollar. Er erhielt jedoch auch jährliche Barprämien und langfristige Anreize in Form einer Mischung aus Performance Stock Units (50 Prozent), Restricted Stock Units (25 Prozent) und Aktienoptionen (25 Prozent).

Die Vergütung von Marriott-Präsident und CEO Anthony Capuano sank im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 45,9 Millionen Dollar, wie aus den am Donnerstag eingereichten Unterlagen hervorgeht.

Das Unternehmen knüpfte seine anreizbasierte Vergütung an mehrere Faktoren. Einer davon war, dass Marriott ein Ziel von mindestens 4,4 Milliarden Dollar an bereinigtem EBITDA erreichte, ein Ziel, das das Unternehmen mit einem Gewinn von 4,98 Milliarden Dollar erreichte.

Der Präsident und CEO von Wyndham, Geoffrey Ballotti, verdiente im vergangenen Jahr rund 25,4 Millionen Dollar, was einer Steigerung von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Aus den von der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC veröffentlichten Angaben geht hervor, dass Ballottis Vergütung parallel zum finanziellen Erfolg des Unternehmens stieg.

Der CEO der InterContinental Hotels Group (IHG), Elie Maalouf, erhielt im vergangenen Jahr laut Jahresbericht rund 6,9 Millionen Dollar (7,5 Millionen Pfund).

Maalouf löste Keith Barr ab. Der Aktienkurs der IHG stieg zwischen Maaloufs erstem Arbeitstag im Juli 2023 und Ende 2024 um rund 82 Prozent.

Der CEO und Chairman der Accor-Gruppe, Sébastian Bazin, hat laut den eingereichten Unterlagen rund sechs Millionen Dollar (5,5 Millionen Euro) erhalten.

Bazins jährliche Festvergütung blieb bei 950.000 Euro (unverändert seit 2016), während seine variable Vergütung je nach Leistungskennzahlen bis zu 150 Prozent eines Referenzbetrags von 1,4 Millionen Euro erreichen konnte.


 

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