Accor-Aktien brechen nach Abstufung ein

| Hotellerie Hotellerie

Die Aktien des französischen Hotelkonzerns Accor sind gesstern abgestürzt. Zuvor hatte die US-Bank JPMorgan Accor-Papiere abgestuft. Laut ntv brachen die Accor-Titel zeitweise um neun Prozent ein und waren mit 21,20 Euro so billig wie zuletzt vor zwei Jahren. Der Absturz der Accor-Aktie zog auch andere touristische Papiere mit in die Tiefe. Kürzlich hatte Accor-Chef Bazin in einem Interview noch gesagt, dass es ihn „ankotze“, dass er in den letzten zehn Jahren kaum Werte für seine Anteilseiger geschaffen habe.

Die US-Bank JPMorgan hatte Accor von „Neutral“ auf  „Underweight“ abgestuft und das Kursziel von 35,50 auf  21,00 Euro gesenkt. Ihre Sorgen um den Hotelkonzern überträfen mittlerweile die bisherigen Kaufargumente, schrieb Analystin Estelle Weingrod in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. So sei der Geschäftsmix weniger robust als bei Wettbewerbern, weshalb die Markterwartungen für 2023/24 zu hoch seien. Der Bewertungsaufschlag zur Konkurrenz wie IHG und Whitbread sei deshalb ungerechtfertigt. (mit dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.