Accor-Chef Bazin fordert höhere Preise für Hotelzimmer

| Hotellerie Hotellerie

Die weltweite Inflation trifft auch das Hotel- und Gastgewerbe schwer. Um die steigenden Betriebskosten auszugleichen, richtete sich Accor-Chef Sébastien Bazin an die Hoteliers der Hotelgruppe. Diese sollen die Preise erhöhen, um „wieder finanzielle Kapazitäten zu erlangen und sich an die steigenden Betriebskosten anzupassen“.

Höhere Hotelpreise seien für Bazin der einzige Weg, damit die Hotelbesitzer ihre Margen behalten können, erklärte er laut aboutTRavel während der Accor-Generalversammlung.

Vor wenigen Monaten erklärte er zudem, dass bessere Arbeitsbedingungen im Hotel- und Gastgewerbe nötig seien, um neue Mitarbeiter einzustellen.

In Frankreich, Sébastien Bazins Heimat, wurden die Löhne für das Hotelpersonal bereits angehoben. Seit Anfang April gilt ein Mindestlohn, der fünf Prozent über dem Mindestlohn des Landes liegt. Die gesamte Lohntabelle wurde um durchschnittlich 16,5 Prozent angehoben. Andere Länder diskutieren ebenfalls, wie die Branche als Arbeitgeber attraktiver gestaltet werden könnte – etwa mit der Einführung einer Viertagewoche oder der Abschaffung der Zimmerstunde.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.

Vom ehemaligen Bürogebäude in Berlin bis zum Neubau auf Sylt: Limehome setzt bei seiner Expansion auf unterschiedliche Immobilientypen. Bis 2030 will das Unternehmen 25.000 Einheiten unter Vertrag haben.

IHG Hotels & Resorts plant ein neues Vignette-Collection-Hotel im Zentrum von Madrid. Das San Bernardo soll im März 2028 mit 67 Zimmern eröffnen und das spanische Luxus-Portfolio des Konzerns auf 21 Häuser erweitern.

Die österreichische Hotelgruppe Cooee alpin erweitert ihr Portfolio von drei auf fünf Hotels. In Kaprun läuft der Umbau eines bestehenden Hauses, zugleich entsteht in Bad Goisern bis Dezember 2027 ein Neubau mit 78 Zimmern.

Das familiengeführte Flemings Mayfair Hotel in London feiert sein 175-jähriges Jubiläum. Das im Jahr 1851 von Robert Fleming errichtete Anwesen gehört zu den ältesten unabhängigen Hotels der britischen Metropole.