Limehome strebt bis 2030 Verträge über 25.000 Einheiten an

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Limehome will bis 2030 insgesamt 25.000 Einheiten unter Vertrag haben. Das teilte das Unternehmen am 28. September 2026 mit. Für sein Wachstum setze es auf Bestandskonversionen, Mixed-Use-Immobilien und Neubauten. Bei der Projektauswahl seien Standort, Nachfrage, regulatorische Rahmenbedingungen und ein tragfähiges Betreiberkonzept entscheidend.

Zugleich berichtet Limehome über eine zunehmende Zusammenarbeit mit institutionellen Immobilieneigentümern. Als Beispiele nennt das Unternehmen Projekte in Frankfurt, Brüssel und Mailand.

Im ersten Halbjahr 2026 habe Limehome seinen ersten Mietvertrag mit Aroundtown abgeschlossen. Dieser betreffe das Projekt „HAT64 Skyline Atlas“ in Frankfurt, in dem Aroundtown ehemalige Büroflächen in 86 Serviced Apartments umwandle.

Gemeinsam mit Baltisse Real Estate entstünden im Brüsseler Europaviertel 114 Serviced Apartments durch die Umwandlung eines bestehenden Hotels. In Mailand habe Colliers Global Investors Italy SGR Limehome als alleinigen Mieter für 30 Einheiten eines Neubauprojekts ausgewählt.

Limehome richtet seine Standortauswahl an Nachfrage und Wirtschaftlichkeit aus

Limehome erklärt, sein standardisiertes Serviced-Apartment-Konzept lasse sich an unterschiedliche Voraussetzungen anpassen. Das Unternehmen wolle dort wachsen, wo die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmten. Entscheidend sei, Kapital, Immobilie und Hospitality-Nachfrage zusammenzubringen.

„Der Markt wird wieder agiler, aber das bedeutet nicht, dass plötzlich jedes Immobilienprojekt realisierbar ist. Genau deshalb ist Selektion für uns wichtiger denn je. Wir wollen 25.000 Einheiten bis 2030 erreichen, aber dieses Wachstum basiert darauf, die richtigen Standorte und Partner mit unserem Modell zusammenzubringen“, erklärt Dr. Josef Vollmayr, Mitgründer von Limehome.

Vollmayr zufolge habe das Unternehmen seine Systeme und Strukturen bereits für 25.000 Einheiten aufgebaut. Limehome setze auf ein digitalisiertes, zentrales Modell, statt für jeden neuen Standort zusätzliches Personal aufzubauen.

Limehome nennt Umnutzungen und einen Neubau als weitere Projektbeispiele

In der Klosterstraße in Berlin-Mitte sei ein ehemaliges Bürogebäude des Projektentwicklers Trockland gemeinsam mit diesem in Limehome Serviced Apartments umgewandelt worden. Das Gebäude gehöre heute zum Mixed-Use-Quartier Sixty2.

Für das historische Kontorhaus im Bremer Balgequartier kündigt Limehome die Eröffnung von 82 Einheiten an. Das Vorhaben verbinde die Revitalisierung des Bestandsgebäudes mit einer Hospitality-Nutzung.

In Lugano entstünden 80 Einheiten in einem ehemaligen Bürogebäude aus Privatbesitz. Das Projekt verbinde Hotellerie mit Büroflächen und öffentlichen Einrichtungen und werde von der Immobiliengesellschaft Mondo realisiert. Die DIH Solutions GmbH begleite die Auswahl des Betreibers und die Transaktion beratend.

Auf Sylt entstehe ein Neubau mit 78 Einheiten. Limehome nennt die Standortwahl und die wirtschaftliche Tragfähigkeit als entscheidende Faktoren für das Projekt.

„Berlin, Bremen, Lugano und Sylt könnten auf dem Papier nicht unterschiedlicher sein. Sie funktionieren, weil unser Modell flexibel genug ist, diverse Konstellationen abzubilden und weil wir bei der Auswahl sehr genau hinschauen“, sagt Vollmayr.

Auf der Expo Real 2026 will Limehome am Stand A1.340 seine aktuelle Projektpipeline und das weiterentwickelte Suite-Konzept vorstellen. Außerdem kündigt das Unternehmen Gespräche mit bestehenden und potenziellen Immobilienpartnern über weitere Projekte in europäischen Märkten an.

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