Accor eröffnet 800. Hotel in China

| Hotellerie Hotellerie

Accor hat mit der Eröffnung des Sofitel Changzhou Hi-Tech District sein achthundertstes Haus in der Region Greater China in Betrieb genommen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der High-speed Railway New City Company und der Changzhou Hi-Tech Group realisiert. Der Neubau befindet sich im Zentrum der sogenannten High-Speed Rail New Town in Changzhou und ist Teil des Starry City Komplexes.

Standortwahl im Jangtse-Delta

Nach Angaben des Unternehmens liegt das Hotel in einer Zone, die durch moderne Technologieunternehmen und Bürokomplexe geprägt ist. Die Lage zwischen Shanghai und Nanjing bietet eine direkte Anbindung an den Nordbahnhof von Changzhou sowie eine dreißigminütige Fahrtzeit zum internationalen Flughafen Benniu. Zu den technischen Merkmalen gehört uner anderem ein System zur Regenwasserwiederverwertung, das sechsundsiebzig Prozent des jährlichen Abflusses kontrolliert.

Kapazitäten und gastronomisches Angebot

Das neue Haus umfasst insgesamt 293 Gästezimmer und Suiten. Der Standort bietet zudem Veranstaltungsflächen mit einem Umfang von insgesamt 4.000 Quadratmetern. Dazu gehören zwei Ballsäle mit einer Größe von 1.500 und 900 Quadratmetern sowie weitere Sitzungszimmer. Der gastronomische Bereich gliedert sich in verschiedene Restaurants, darunter das italienische La Strada, das chinesische Astral Lake sowie das Mélange Bistro. Ergänzt wird das Angebot durch eine Lounge und eine hauseigene Bäckerei.

Strategische Bedeutung 

Laut Kent Zhu, dem Hauptgeschäftsführer von Accor Greater China, stellt die Eröffnung des achthundertsten Hotels einen bedeutenden Schritt für die Präsenz im chinesischen Gastgewerbe dar. Das Unternehmen nutzt regionale Zentren, um ein Netzwerk für Geschäfts- und Freizeitreisende auszubauen. Aktuell entfallen etwa dreißig Prozent aller weltweiten Projektneuanmeldungen der Gruppe auf diese Region.

Nach Angaben des Unternehmens sind derzeit 17 der insgesamt 45 Hotelmarken von Accor in China aktiv. Der Konzern plant, das bestehende Markenportfolio weiter an die Marktnachfrage anzupassen und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern fortzuführen. Das Sofitel Changzhou Hi-Tech District soll dabei als Teil eines größeren Komplexes fungieren, der neben der Beherbergung auch kulturelle und sportliche Einrichtungen wie den Xinlong Lake Football Park und den Changzhou Culture Plaza einbezieht.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.