Accor legt solide Halbjahreszahlen vor

| Hotellerie Hotellerie

Accor, Europas größter Hotelkonzern, hat seine Halbjahresumsätze vorgelegt. Der Betreiber von Marken wie Ibis und Novotel geht davon aus, dass sein RevPAR in diesem Jahr um vier bis fünf Prozent wachsen wird, verglichen mit seinem mittelfristigen Ziel eines jährlichen Durchschnittswachstums vondrei bis vier Prozent. Accor spricht von einem guten Geschäftsergebnissen in allen Regionen und bei allen Marken.

Accors Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg in der ersten Jahreshälfte auf 504 Millionen Euro (546 Millionen Dollar) und übertraf damit die Prognose von 492 Millionen Euro.

In der ersten Hälfte des Jahres 2024 eröffnete Accor 146 Hotels mit 24.000 Zimmern, was einem Nettozuwachs von 4,1 Prozent in den letzten 12 Monaten entspricht. Ende Juni 2024 verfügte die Gruppe über ein Hotelportfolio von 838.722 Zimmern (5.682 Hotels) und eine Pipeline von 218.000 Zimmern (1.297 Hotels).

Sébastien Bazin, Chairman und CEO von Accor, sagte: „Auch in diesem ersten Halbjahr hat Accor solide Ergebnisse erzielt, die im Einklang mit den mittelfristigen Aussichten stehen, die wir unseren Anlegern im vergangenen Jahr vorgestellt haben. Dies beweist die Stärke unseres Modells, die operative und finanzielle Disziplin unserer Teams sowie die starke Dynamik der Gruppe und ihrer Marken.

Die Aktivität im zweiten Quartal blieb in allen Regionen und für alle unsere Marken stark, unser Entwicklungstempo beschleunigte sich und unsere führende Position im Bereich Luxus und Lifestyle wurde durch wichtige Partnerschaften weiter gestärkt. Diese Leistungen ermöglichen es uns, unser RevPAR-Ziel für 2024 anzuheben und unser Vertrauen in die Stärke und die Ambitionen der Gruppe zu bekräftigen.“


 

In Deutschland sei das RevPAR-Wachstum, insbesondere im zweiten Quartal, stärker ausgefallen als in Frankreich und Großbritannien, insbesondere im Juni aufgrund der Fußball-Europameisterschaft.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zwei Ibis Budget Hotels in Berlin und Dresden stehen zum Verkauf. Die Objekte in Hoppegarten und Kesselsdorf können einzeln oder als Portfolio erworben werden und bieten verschiedene Optionen für Investoren im Budget-Segment.

Nach der Insolvenz des Hotels Maakt in Stralsund übernimmt die Dormero-Gruppe das Haus. Die Eröffnung mit 100 Zimmern ist für April geplant, unterstützt durch eine politische Initiative.

Seit 20 Jahren prägt Dirk Luther die Kulinarik im Alten Meierhof in Glücksburg. Mit zwei Michelin-Sternen und einer konsequenten Qualitätsphilosophie hat er das Haus an der Flensburger Förde als feste Größe in der deutschen Gastronomielandschaft etabliert.

Premiere in London: Im historischen The Whiteley-Gebäude eröffnet das erste Six Senses des Vereinigten Königreichs. Das Haus setzt auf eine Kombination aus Art-déco-Design, Wellness und einem neuen exklusiven Mitgliederclub.

Der touristische Aufschwung in Schleswig-Holstein setzt sich fort und erreicht erneut ein Rekordergebnis. 2025 zählte das Statistikamt Nord fast 9,7 Millionen Gästeankünfte und fast 38,6 Millionen Übernachtungen.

In der alpinen Hotellerie sichern Frauen durch spezialisierte Konzepte – von der biologischen Küche bis zum Design-Fokus – den Markterfolg. Neun Portraits zeigen, wie weibliche Führungskräfte in Südtirol, Österreich und Deutschland durch individuelle Strategien in ihren Häusern moderne Maßstäbe setzen.

Die Insel Mainau im Bodensee öffnet sich für Übernachtungsgäste. Der neue Bebauungsplan sieht Hoteloptionen am Schwedenhof und im Hafenbereich vor, schließt jedoch eine komplette Umwandlung des Schlosses aus.

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.