EuroAirport plant Hotelkomplex mit zwei Marken direkt am Terminal

| Hotellerie Hotellerie

Am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg entsteht erstmals ein Hotelangebot direkt am Terminal. Wie der Flughafen mitteilt, soll auf Schweizer Seite neben dem Hauptkreisel vor dem Flughafengebäude ein Hotelkomplex mit insgesamt 140 Zimmern gebaut werden. Die Inbetriebnahme ist nach Angaben des EuroAirport für Ende 2027 vorgesehen.

Der Komplex wird laut Mitteilung von der KER Hospitality-Gruppe gehalten und betrieben. Vorgesehen sind zwei Hotels unterschiedlicher Kategorien. Geplant sind 80 Zimmer unter der Marke Ibis Budget mit Zwei-Sterne-Standard sowie 60 Zimmer unter der Marke Tribe mit Vier-Sterne-Standard.

KER Hospitality plant zwei Hotels unmittelbar neben dem Flughafenterminal

Nach Angaben des Unternehmens richtet sich das neue Angebot insbesondere an Passagiere, Flugbesatzungen und weitere Reisende. Durch die direkte Lage am Terminal sollen kurze Wege ermöglicht werden. Der EuroAirport erklärt, das Projekt ergänze das bestehende Dienstleistungsangebot des Flughafens.

Die Co-Geschäftsführer von KER Hospitality, Olivier Berthaud und Claude-André Deschamps, erklären laut Mitteilung: „Wir freuen uns, gemeinsam mit dem EuroAirport ein Projekt zu realisieren, das für KER Hospitality einen bedeutenden Meilenstein darstellt und zugleich den Erwartungen der Reisenden entspricht, indem es ein modernes und perfekt in die Flughafenumgebung integriertes Beherbergungsangebot bietet.“

EuroAirport reagiert auf langjähriges Bedürfnis nach Terminalhotelangebot

Der Flughafen verweist darauf, dass bereits seit vielen Jahren Bedarf für ein Hotel direkt auf dem Flughafengelände bestehe. Besonders für Passagiere mit frühen Abflügen oder späten Ankünften solle das neue Angebot Vorteile bringen.

Flughafendirektor Tobias Markert sagt laut Mitteilung: „Der neue Hotelkomplex direkt beim Terminal verbessert den Komfort für unsere Passagiere deutlich und ergänzt das Dienstleistungsangebot des EuroAirport sinnvoll.“

Der EuroAirport liegt im Dreiländereck von Frankreich, Deutschland und der Schweiz und wird von Reisenden aus der gesamten Region genutzt. Mit dem geplanten Bau entsteht erstmals eine direkte Übernachtungsmöglichkeit unmittelbar am Terminalbereich des Flughafens.

Text erstellt mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ob Guide, Bestenliste oder Qualitätssiegel: Die Zahl der Veröffentlichungen, die Hotels bewerten oder empfehlen, wächst kontinuierlich. Mit „Die 111 besten Hotels in Europa“ bringt der Jahreszeiten Verlag nun ein weiteres solches Format auf den Markt.

Nach einem Großbrand im April plant das Hotel Klosterbräu in Seefeld eine Wiedereröffnung zum 1. Dezember. Trotz eines Schadens im zweistelligen Millionenbereich laufen die Wiederaufbauarbeiten bereits auf Hochtouren.

Wie gelingt Digitalisierung im Hotelalltag? Antworten darauf suchten und fanden die Teilnehmer der dritten Hotelrizon in Köln. Zwischen Impulsvorträgen, Best-Practice-Beispielen und Technologie-Sessions standen vor allem der Erfahrungsaustausch und konkrete Lösungsansätze für die betriebliche Praxis im Mittelpunkt.

Die Handwritten Collection von Accor umfasst mittlerweile 50 Hotels in 20 Ländern. Mit über 50 weiteren Projekten in der Entwicklung setzt die Marke ihr globales Wachstum fort.

Das Center Parcs Nordborg Resort in Dänemark zieht nach dem ersten Betriebsjahr eine positive Bilanz. Die Eröffnung der Anlage im Juni 2025 führte in der gesamten Tourismusregion Sønderborg zu einem Wachstum der Übernachtungszahlen.

Die EPH Group AG gibt im Rahmen einer Barkapitalerhöhung neue Aktien mit einem Gesamtvolumen von rund 10,3 Millionen Euro aus. Die Erlöse sollen in die Finanzierung und den Ausbau von Premium-Hotelprojekten im DACH-Raum fließen.

Das leerstehende Hotel auf der Wartburg wird für eine neue Nutzung saniert, wobei das bisherige Fünf-Sterne-Konzept aufgegeben wird. Die Planungen für das historische Gebäude laufen, während die Bauarbeiten ab 2028 starten sollen.

Die Marriott-Marke Design Hotels integriert 16 US-amerikanische Häuser von Palisociety mit insgesamt über 1.000 Zimmern in ihr Portfolio. Die Expansion umfasst fünf verschiedene Untermarken des im Jahr 2008 von Avi Brosh gegründeten Unternehmens.

Statt eines Abrisses soll das Münchner Arabellahaus umfassend revitalisiert werden. Geplant sind unter anderem ein Durchbruch über fünf Stockwerke, zusätzliche Wohnungen, öffentlich zugängliche Dachflächen und Europas längste Außenrolltreppenanlage. In dem Haus befindet sich auch ein Hotel mit knapp 450 Zimmern.

51 Eigentümer von Marriott-Hotels fordern laut Medienberichten eine stärkere Beteiligung an den Erlösen des Bonusprogramms Bonvoy. Hintergrund sind steigende Einnahmen aus Kreditkartenpartnerschaften und Streit über die Finanzierung von Prämienübernachtungen.