Accor schließt Unternehmenssitz in Österreich

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelgruppe Accor verlagert ihre administrativen Strukturen und schließt ihren Unternehmenssitz in Wien. Wie das Unternehmen auf Nachfrage von Tageskarte mitteilte, folge dieser Schritt einer intensiven Prüfung der aktuellen Organisationsstruktur. Die bisher in der österreichischen Hauptstadt gebündelten operativen Aktivitäten werden künftig von anderen Standorten im europäischen Ausland gesteuert.

Fortführung des Hotelbetriebs und Expansionspläne

Trotz der Auflösung der zentralen Verwaltung in Wien betont der Konzern, dass der laufende Betrieb der 38 Hotels in Österreich von dieser Entscheidung nicht betroffen sei. Accor bleibt, nach eigenen Angaben, dem Markt verpflichtet und hält an den bestehenden Plänen für Wachstum und Expansion fest.

Gespräche zur Zukunft der Beschäftigten

Von der Schließung der Wiener Zentrale sind insgesamt 18 Mitarbeiter betroffen. Die Belegschaft wurde bereits über die Verlagerung informiert. Derzeit führt die Unternehmensführung Gespräche mit den Angestellten über deren berufliche Zukunft. Oberste Priorität sei es, diesen Prozess transparent, fair und mit größtmöglicher Rücksichtnahme auf die Beschäftigten zu gestalten, so Accor.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Leonardo Hotels Central Europe hat das neu positionierte Leonardo Hannover Medical Park offiziell eröffnet. Aus zwei zuvor getrennt betriebenen Hotels ist ein gemeinsames Haus mit 208 Zimmern entstanden. Zum Konzept gehört auch eine Kooperation mit Tui Blue.

Der deutsche Hotel-Investmentmarkt verzeichnet nach drei Quartalen 2026 mehr Transaktionen, obwohl das Investmentvolumen gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Vor allem kleinere Transaktionen prägen das Marktgeschehen.

Die Hotelbuchung beendet die Reiseplanung häufig nicht. Eine Untersuchung von McKinsey und Skift unter 1.015 US-Reisenden zeigt, dass viele Befragte anschließend weiter recherchieren, Preise beobachten oder alternative Angebote prüfen.

Das Mercure City in der Kölner Friesenstraße hat seinen Betrieb eingestellt. Der Kölner Stadt-Anzeiger nennt technische Mängel und hohe notwendige Investitionen in den Brandschutz als Gründe. Das Pullman-Hotel an der Helenenstraße soll Anfang Dezember 2026 vorerst schließen.

Nach ungewöhnlich vielen gemeldeten Fällen in Mecklenburg-Vorpommern warnt die NRW-Datenschutzbeauftragte vor Betrugsversuchen mit erbeuteten Buchungsdaten. Kriminelle verschicken Nachrichten, die vermeintlich von Unterkünften stammen, und fordern etwa zur Verifizierung von Kreditkartendaten auf.

Kriminelle erbeuten Buchungsdaten und versuchen damit, Urlauber um Geld zu bringen. Nordrhein-Westfalens Datenschutzbeauftragte warnt vor täuschend echten Nachrichten vermeintlicher Unterkünfte.

Novum Hospitality hat gemeinsam mit IHG Hotels & Resorts und HD Hotels vier Hotelprojekte in Dortmund vereinbart. Drei bestehende Häuser und ein Neubau sollen 2027 unter den Marken Garner und Holiday Inn – the niu betrieben werden.

Microsoft berichtet über erneute Cyberangriffe über Hotelnetzwerke. Die Angreifer nutzten vermeintliche Aktualisierungen und Anmeldeaufforderungen, um Schadsoftware zu verbreiten und Zugang zu Konten zu erlangen.

Travel + Leisure Co. und Wyndham erweitern ihre Zusammenarbeit, um klassische Hotels unter der Marke Sports Illustrated Resorts zu entwickeln. Für Chicago, Baton Rouge und Tuscaloosa nennt eine Mitteilung geplante Projektabschlüsse beziehungsweise Eröffnungen für 2027 und 2028.

Die Gelder der Betreiber-GmbH des ehemaligen Hilton-Hotels in Frankfurt-Gravenbruch bleiben eingefroren. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass auch die Bestellung eines starken vorläufigen Insolvenzverwalters daran nichts ändere.