Accor schließt Unternehmenssitz in Österreich

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelgruppe Accor verlagert ihre administrativen Strukturen und schließt ihren Unternehmenssitz in Wien. Wie das Unternehmen auf Nachfrage von Tageskarte mitteilte, folge dieser Schritt einer intensiven Prüfung der aktuellen Organisationsstruktur. Die bisher in der österreichischen Hauptstadt gebündelten operativen Aktivitäten werden künftig von anderen Standorten im europäischen Ausland gesteuert.

Fortführung des Hotelbetriebs und Expansionspläne

Trotz der Auflösung der zentralen Verwaltung in Wien betont der Konzern, dass der laufende Betrieb der 38 Hotels in Österreich von dieser Entscheidung nicht betroffen sei. Accor bleibt, nach eigenen Angaben, dem Markt verpflichtet und hält an den bestehenden Plänen für Wachstum und Expansion fest.

Gespräche zur Zukunft der Beschäftigten

Von der Schließung der Wiener Zentrale sind insgesamt 18 Mitarbeiter betroffen. Die Belegschaft wurde bereits über die Verlagerung informiert. Derzeit führt die Unternehmensführung Gespräche mit den Angestellten über deren berufliche Zukunft. Oberste Priorität sei es, diesen Prozess transparent, fair und mit größtmöglicher Rücksichtnahme auf die Beschäftigten zu gestalten, so Accor.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.