Airbnb will Buchungen von Gruppenreisen vereinfachen

| Hotellerie Hotellerie

Airbnb will mit neuen Funktionen Gruppenreisen auf der Unterkünfte-Plattform einfacher machen. Unter anderem können alle Teilnehmer einer Reise künftig über in einem gemeinsamen Chat mit dem Gastgeber kommunizieren. Für die Planung einer Reise gibt es Wunschlisten und die Möglichkeit, über Unterkünfte abzustimmen, wie Mitgründer und Chef Brian Chesky am Mittwoch ankündigte. Bisher habe man den Nutzern die Organisation gemeinsamer Reisen unnötig schwer gemacht, räumte er ein. Dabei machen Gruppenreisen laut Airbnb gut 80 Prozent der Buchungen aus.

Die Plattform erlebte einen Aufschwung in der Corona-Pandemie, weil viele Menschen die Homeoffice-Zeit nutzten, um von anderswo zu arbeiten. Zugleich betont Airbnb, dass man noch viel Raum für Wachstum habe: Auf einen über die Plattform vermittelten Aufenthalt kämen neun in Hotels.

Um der Hotelbranche Kunden abzujagen, will Airbnb auch besondere Unterkünfte prominenter ins Blickfeld rücken. In der neuen Kategorie «Ikonen» wird unter anderem eine Übernachtung im Ferrari-Museum im italienischen Maranello angeboten, umgeben von Formel-1-Rennwagen. Im Haus aus dem Prince-Film «Purple Rain» in Minneapolis werde man auch unveröffentlichte Songs des Musikers zu hören bekommen, sagte Chesky. Außerdem baute Airbnb im US-Bundesstaat New Mexico das fliegende Haus aus dem Animationsfilm «Oben» detailgetreu nach, samt mehr als 8000 Luftballons über dem Dach. In die Luft hochgehoben wird es allerdings von einem Kran. Airbnb werde die Gäste für Aufenthalte in den «Ikonen» aus der Masse der Interessenten aussuchen, sagte Chesky.

Airbnb hatte zuvor bereits Übernachtungen bei Ikea, in der letzten Filiale der Videoverleih-Kette Blockbuster sowie in einem zum Barbie-Haus umgebauten Gebäude in Malibu angeboten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stiftung der Familie Zech kauft den Öschberghof. Das Luxushotel in Donaueschingen wird Teil der Severin*s Hotels & Resorts. Der Betrieb soll mit bestehender Ausrichtung weitergeführt werden. Michael Artner bleibt nach Angaben des Unternehmens weiterhin verantwortlich für die Leitung des Resorts.

Der Betreiber des Hotels auf Burg Schnellenberg in Nordrhein-Westfalen hat Insolvenz angemeldet. Während der vorläufige Insolvenzverwalter die Sanierungschancen prüft, wird der Betrieb in Attendorn vorerst fortgesetzt.

Der Fahrdienstvermittler Uber Technologies hat neue Funktionen und Produkte vorgestellt, darunter erstmals Hotelbuchungen direkt in der App. Die Integration erfolgt in Kooperation mit Expedia und wird zunächst in den USA eingeführt.

Das Schlosshotel Klaffenbach in Chemnitz erhält einen neuen Betreiber. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, übergeben Silke und Ralf Langer nach insgesamt 17 Jahren Tätigkeit im Haus den Hotelbetrieb an die Primaro Holding unter der Leitung von Darija und Petar Marovic.

Die Motel One Group hat 2025 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz überschritten. Das Unternehmen meldet steigende Kennzahlen und weitere Expansion in Europa.

Das Modeunternehmen Louis Vuitton hat in London ein zeitlich begrenztes Hotelkonzept eröffnet. Wie mehrere Medien berichten, befindet sich das sogenannte Pop-up-Hotel am Berkeley Square im Stadtteil Mayfair und ist bis Ende Juni 2026 zugänglich.

WorldHotels startet mit WorldHotels Backdrop eine neue Kollektion für internationales Glamping. Das Unternehmen reagiert damit auf prognostizierte Umsatzsteigerungen im globalen Markt für naturnahe Luxusunterkünfte.

Mit der Eröffnung des Hotels Binidufà vervollständigt die Vestige Collection ein rund 800 Hektar großes Landgut im Norden Menorcas. Das Konzept verbindet zwei Standorte mit unterschiedlichen gastronomischen Schwerpunkten.

Die Kempinski Gruppe plant ihr erstes Projekt für Markenresidenzen in Saudi-Arabien. In zentraler Lage in Mekka entstehen insgesamt 302 Wohneinheiten mit angeschlossener Hotel- und Einzelhandelsinfrastruktur.

Norton warnt in einem Blogbeitrag vor einer neuen Betrugsmasche mit echten Hotelbuchungen. Täter nutzen reale Reservierungsdaten, um Reisende zu täuschen und Zahlungsinformationen abzugreifen.