Als Kapitalanlage: In Konstanz soll ein Zleep-Hotel entstehen

| Hotellerie Hotellerie

Immer mehr Hotelgesellschaften zieht es in die Bodenseestadt Konstanz. Für ein Zleep Hotel, das von H World betrieben werden soll, sind die Bauherren gerade auf Investorensuche. „Hotelapartments“ stehen ab 195.500 zum Verkauf. Es werden vier Prozent Rendite versprochen.

Das Projekt läuft unter dem Namen „The Reed“. Geplant ist ein achtstöckiges Hotel mit 89 Zimmern, dass eine Bäckerei oder ein Bistro im Erdgeschoss umfasst. Das Gebäude wird in nachhaltiger Holzmodulbauweise als Energieeffizienzhaus errichtet und strebt eine Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an.

Das Hotel wird unter der Marke „Zleep“ von H World International (ehemals Steigenberger Gruppe) betrieben. Ein langfristiger Pachtvertrag über 20 Jahre mit zwei Verlängerungsoptionen von jeweils fünf Jahren wurde abgeschlossen.

Für Investoren bietet „The Reed“ die Möglichkeit, voll ausgestattete Hotel-Apartments mit Größen zwischen 14 und 31 Quadratmeter zu erwerben. Die Preise beginnen bei 195.500 Euro brutto, und es wird eine jährliche Rendite von vier Prozent bei einem festen Pachtvertrag versprochen. Das Projekt richtet sich an Kapitalanleger, die von der touristischen Attraktivität von Konstanz profitieren möchten.

Das Projekt befindet sich in der Riedstraße 35, 78467 Konstanz, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Wollmatingen. Der Standort zeichnet sich durch eine gute Anbindung und die Nähe zu einem stark frequentierten Radweg aus.

Der genaue Eröffnungstermin des Hotels „The Reed“, das unter der Marke „Zleep“ betrieben werden soll, wurde bisher nicht öffentlich bekannt gegeben. Auf den offiziellen Websites des Projekts finden sich keine konkreten Angaben zum Eröffnungsdatum. Laut einem Artikel des Südkurier vom Dezember 2023 war der Bau des achtstöckigen Hotels mit 89 Zimmern bereits im Gange.


 

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ex-prizeotel-Chef Connor Ryterski startet mit einem Hamburger Family Office die Hotelmarke Kumo. Zwei Neubauten in Hamburg und Köln sollen ab 2029 eröffnen.

Das Waldorf Astoria Rabat Salé hat das Restaurant Aldabaran im 33. Stock des Mohammed VI Tower eröffnet. Alain Ducasse verantwortet damit sein erstes Restaurant in Marokko.

Nach bundesweiten Durchsuchungen in Hotels und Reinigungsfirmen sitzen zehn Beschuldigte in Untersuchungshaft. Oberstaatsanwältin Christine Höfele zufolge sollen Beschäftigte wie einst Sklaven für den Profit der mutmaßlichen Täter in Abhängigkeit gehalten worden sein.

Jochen Swoboda, CEO der Gesellschaft, erklärt, Seminaris werde in seiner bisherigen Form nicht weiterbestehen, und weist eine wirtschaftliche Schieflage als Grund für den Betreiberwechsel zurück. Aroundtown hatte die Fortführung der acht Hotels unter der Marke Seminaris angekündigt; vier Häuser wurden am 1. Oktober bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten.

B&B Hotels führt das deutsche Hotelmarkenranking von PKF mit 240 Häusern an. Garner verzeichnet mit 23 zusätzlichen Hotels den größten jährlichen Zuwachs; Premier Inn erhöht seine Zimmerkapazität zwischen 2022 und 2026 um 102 Prozent. Komplettes Ranking bei Tageskarte.

Hilton plant das erste deutsche Hotel der Marke Tempo by Hilton am Flughafen München. Das Haus mit 199 Zimmern soll 2029 zusammen mit der Munich Arena eröffnen; als Betreiber ist die Flughafentochter Allresto vorgesehen.

Novum Hospitality hat den Betrieb des Holiday Inn Express Munich Airport – Erding übernommen. Das Hotel verfügt über 114 Zimmer und ist das zweite ehemalige Revo-Hotel, das in den Betrieb der Hamburger Gruppe übergeht.

Eine neue h2c-Studie untersucht den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Hotelketten weltweit. Trotz einer hohen Verbreitung fehlen vielen Unternehmen noch Strategien, Kompetenzen und technische Voraussetzungen für einen breiteren Einsatz.

The Hoxton eröffnet im Sommer 2027 ein zweites Hotel in Deutschland. Das Haus entsteht am Alten Wall in der Hamburger Innenstadt und wird 188 Zimmer auf zehn Stockwerken umfassen.

CA Immo hat das IntercityHotel Frankfurt Hauptbahnhof Süd an ein Fondsvehikel von Art-Invest Real Estate verkauft. Damit trennt sich das Immobilienunternehmen von seinem letzten ausschließlich als Hotel genutzten Gebäude.